- Mobilitätsanalyse auf Basis von Mobilfunk-Daten zeigt Transportströme, Herkunftsregionen und zeitliche Besucherbewegungen
- Mehr als 65 Prozent der Messebesucher reisten mit dem Auto an
- Ein Großteil der Besucher kam aus Ballungszentren wie München, Hamburg, Frankfurt
- Der stärkste Zustrom ins Messeumfeld erfolgte morgens zwischen 8 und 10 Uhr
- Besonders viele internationale Gäste aus Frankreich, Österreich und den Niederlanden
Die Gamescom machte Köln fünf Tage lang zum Treffpunkt der Gaming-Welt. Mehr als 368.000 Menschen kamen laut Veranstalter zur weltweit größten Spielemesse. Das heißt aber auch: Volle Bahnsteige, dichter Verkehr auf den Zufahrtsstraßen und viel Bewegung rund um das Messegelände. Eine Analyse anonymisierter und aggregierter Mobilfunk-Daten von Vodafone zeigt, mit welchen Verkehrsmitteln Menschen an den Messetagen nach Köln reisten, aus welchen Regionen sie kamen und wann die stärksten Bewegungen zu beobachten waren.
Demnach reisten rund 16 Prozent mit dem Zug an, 66 Prozent nutzten das Auto. Weitere 15 Prozent kamen mit dem öffentlichen Nahverkehr aus Köln und dem direkten Umland. 2 Prozent reisten mit dem Flugzeug an. Rund 1 Prozent nutzten andere Verkehrsmittel.
„Wenn hunderttausende Menschen nach Köln reisen, entstehen vor Ort komplexe Transportströme. Unsere Mobilitätsanalyse zeigt, aus welchen Regionen Besucher anreisen, welche Verkehrsmittel sie nutzen und zu welchen Zeiten das Messeumfeld besonders stark ausgelastet war. Solche Erkenntnisse können helfen, Mobilität bei Großveranstaltungen besser zu verstehen und Verkehrsangebote künftig gezielter zu planen“, erklärt Michael Reinartz, der Innovationschef von Vodafone Deutschland.
Besucher aus München vor Hamburg, Frankfurt und Berlin, im Landesvergleich ist Nordrhein-Westfalen vorn
Innerhalb Deutschlands kamen im Zeitraum der Gamescom besonders viele Anreisende aus Großstädten und Ballungsräumen. Im Städtevergleich liegt München vorn. Dahinter folgen Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und Stuttgart. Auf Ebene der Bundesländer dominiert Nordrhein-Westfalen. Rund 43 Prozent der Anreisenden kommen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Bayern folgt mit 12 Prozent, Baden-Württemberg mit 11 Prozent. Niedersachsen, Hessen und Berlin erreichen zusammen weitere 20 Prozent. "Die hohe Beteiligung aus Nordrhein-Westfalen spiegelt sich vor allem in den Transportströmen des ÖPNV wider. Aus Düsseldorf, dem Ruhrgebiet, Bonn und Aachen entstehen an allen Messetagen starke Bewegungen in Richtung Köln. Besucher aus weiter entfernten Bundesländern nutzen hingegen häufiger den Fernverkehr oder das Auto", sagt Michael Reinartz.
Transportströme erreichten zwischen 8 und 10 Uhr ihren Höhepunkt
Der größte Zustrom von Menschen in Richtung Messegelände entstand morgens. Rund 38 Prozent der täglichen Anreisen erreichten das Umfeld der Koelnmesse zwischen 8 und 10 Uhr. Weitere 27 Prozent trafen zwischen 10 und 12 Uhr ein. Ab dem frühen Nachmittag nahm das Anreiseaufkommen deutlich ab.
Zum Messeschluss bewegte sich der größte Teil der Besucher wieder in Richtung Bahnhof, Innenstadt, Hotels und Autobahnen. Die stärkste Abreisewelle begann gegen 18 Uhr. Zwischen 18 und 20 Uhr verließen rund 44 Prozent der Tagesbesucher das Messeumfeld.
Die Daten zeigen zudem, dass sich die Ströme nicht gleichmäßig auf alle Tage verteilen. Der Samstag verzeichnete das höchste Besucheraufkommen. An diesem Tag lag die Zahl der Menschen im direkten Messeumfeld zeitweise rund 70 Prozent über dem Niveau eines gewöhnlichen Samstags ohne Großveranstaltung. Freitag und Sonntag folgen auf den weiteren Plätzen.
Den größten Anteil der Anreisenden aus dem Ausland stellten während der Messetage Gäste aus Frankreich. Auf den weiteren Plätzen folgen Österreich, die Niederlande und Großbritannien. Frankreich, die Niederlande und Großbritannien stehen zusammen für rund ein Drittel der internationalen Besucher. Während Gäste aus den Niederlanden und Belgien besonders häufig mit dem Auto anreisten, spielte bei Besuchern aus Großbritannien, Spanien und Italien das Flugzeug eine größere Rolle.
Unter den für die Anreise genutzten Flughäfen liegt Köln/Bonn an der Spitze. Rund 58 Prozent der erkannten Flugreisen führen über diesen Flughafen. Düsseldorf folgt mit 25 Prozent. Weitere internationale Gäste nutzen Frankfurt am Main, Dortmund und Weeze als Drehkreuze.
Mehr als die Hälfte der Besucher bleibt mehr als 5 Stunden
Die aggregierten Bewegungsmuster geben auch Hinweise auf die Aufenthaltsdauer im Messeumfeld. 55 Prozent der Besucher blieben mehr als fünf Stunden auf der Gamescom. Rund 17 Prozent verbrachten zwischen drei und fünf Stunden auf dem Gelände. 15 Prozent bis zu drei Stunden. Bei 13 Prozent liegt die Aufenthaltsdauer unter einer Stunde.
Internationale Besucher und Gäste mit einer längeren Anreise hielten sich im Durchschnitt länger auf der Messe auf. Besucher aus Köln und dem direkten Umland kommen häufiger für kürzere Zeiträume und teilweise an mehreren Messetagen.
So macht Vodafone Besucher- und Transportströme sichtbar
Im Mobilfunk-Netz fallen fortlaufend technische Datenpunkte an, wenn Mobiltelefone mit Mobilfunk-Zellen kommunizieren, beispielsweise beim Telefonieren oder Surfen. Für die Analyse werden relevante Datenpunkte in einem mehrstufigen Verfahren anonymisiert, aggregiert und statistisch hochgerechnet. Die Auswertung erfolgt ausschließlich auf der Ebene größerer Gruppen. Ein Rückschluss auf einzelne Personen oder individuelle Bewegungsprofile ist nicht möglich. Aus den aggregierten Daten entstehen räumliche und zeitliche Bewegungsmuster. Fortschrittlichste Algorithmen ordnen diese Muster verschiedenen Transportmitteln zu. Dabei werden unter anderem Geschwindigkeit, Bewegungsverlauf, Streckenführung und typische Haltepunkte berücksichtigt. So lassen sich beispielsweise Bahnfahrten, Autofahrten oder Flugreisen auf aggregierter Ebene voneinander unterscheiden.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
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*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
