- Vodafone bietet im Mobilfunk-Netz eine 'Quality on Demand'-Lösung für digitale Zahlungen an
- Angebot richtet sich an Anbieter von Bezahlverfahren und Kartenterminals
- Verbraucher profitieren davon in Fußball-Stadien, auf Konzerten oder Festivals
- Über eine Schnittstelle ins Netz wird die Datenverbindung bei hoher Netzauslastung stabilisiert
- Weitere Optimierungsmöglichkeiten bietet Vodafone Geschäftskunden über Network Slicing an
Für Millionen von Menschen in Deutschland ist das Bezahlen mit dem Smartphone an Kartenlesegeräten bereits Alltag. Denn das Handy haben die meisten ohnehin in der Hand und der Bezahlvorgang ist sekundenschnell abgeschlossen. Kommen jedoch besonders viele Menschen auf engem Raum zusammen, steigt die Netzauslastung. Das gilt zum Beispiel für Fußball-Stadien, Konzerte und Festivals. Dadurch kann ein Zahlungsvorgang zu lange dauern und die Transaktion abbrechen. Damit das nicht passiert und niemand ungewollt auf Wurst und Kaltgetränk verzichten muss, führt Vodafone im Mobilfunk-Netz ab sofort einen weiteren 'Qualitätsdienst' über eine neue Netz-Schnittstelle ein. Über diese lässt sich die Datenverbindung für digitale Zahlungen verbessern.
Mit der kostenpflichtigen Netzfunktion richtet sich Vodafone an Anbieter von Bezahlverfahren und Kartenterminals. Sie können den Quality-on-Demand-Dienst für ihre Anwendungen nutzen. Über eine Schnittstelle ins Mobilfunk-Netz wird die Datenverbindung dann im Bedarfsfall gezielt für den Zahlungsvorgang optimiert. Die gewünschte Netz-Unterstützung wird innerhalb weniger Sekunden aktiviert. So funktionieren digitale Zahlungen auch bei plötzlicher hoher Netzauslastung stabil.
Mobiles Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch gehört für viele Menschen zum Alltag.
Michael Reinartz, Innovationchef bei Vodafone: „Mobiles Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch gehört für viele Menschen zum Alltag. Dafür braucht es stabile und zuverlässige Mobilfunk-Netze. Mit neuen Diensten können Mobilfunk-Netzbetreiber die Netzqualität für spezielle Anwendungsfälle gezielt und dynamisch anpassen – zum Beispiel bei stark ansteigender Netzauslastung. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung in Deutschland.“
Hintergrund: Zugang über Schnittstellen ins 5G-Netz
Vodafone und weitere Mobilfunk-Betreiber haben sich 2024 im Rahmen der globalen GSMA-Open-Gateway-Initiative zusammengeschlossen. Ziel ist es, App-Entwicklern, Unternehmen und Cloud-Anbietern über Netzwerk-Schnittstellen Zugang zu Mobilfunk-Netzen zu ermöglichen, damit diese bestehende Dienste verbessern und neue digitale Angebote entwickeln. Derzeit sind im Mobilfunk-Netz von Vodafone neben der 'Quality on Demand'-Schnittstelle für 'Digital Payments' mit 'Sim Swap', 'Number Verify' und 'Branded Calls' drei weitere Netzwerk-Schnittstellen verfügbar, die der Bekämpfung von Online-Betrug dienen.

Netz-Schnittstellen für Innovationen mit globaler Reichweite
Vodafone und weitere globale Telekommunikationsanbieter gründen mit Ericsson ein Joint Venture, um Netzwerk-APIs weltweit zu standardisieren und digitale Innovationen im 5G-Zeitalter zu beschleunigen.
Zum BeitragUnterscheidung zwischen Quality on Demand und Network Slicing
Mit Quality-on-Demand-Diensten, die über standardisierte Netzwerkschnittstellen bereitgestellt werden, lässt sich die Netzqualität dynamisch an eine konkrete Situation anpassen. Die Optimierung gilt für einen bestimmten Anwendungsfall oder ein ausgewähltes Merkmal, etwa die Latenz oder die Datenrate. Sie kann jederzeit und zeitlich begrenzt aktiviert werden.
Mit der Network Slicing-Technologie lassen sich bedarfsgerecht definierte Datenraten reservieren und der Datendurchsatz optimieren. Dafür wird ein dauerhaft reservierter und logisch getrennter Teil des Mobilfunk-Netzes für bestimmte Nutzergruppen oder Anwendungen bereitgestellt. Zum Network Slicing-Angebot von Vodafone gehören unter anderem die Angebote Campus Flex Starter und Campus Flex Exclusive. Mit Campus Flex Prio bietet Vodafone seinen Kunden darüber hinaus einen statischen Priorisierungsdienst an.
Hier gibt es mehr Infos zu den Netz-Schnittstellen für Entwickler.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
