Continental_Vodafone_ Digitales Reifen-Management im Steinbruch
Sicherer Kalk-Abbau dank digitalem Reifen-Management

Digitale Mobilität im Steinbruch sichert den Kalk-Abbau von heute & das Frühstücksei von morgen

  • Continental & Vodafone bringen Einsatzfahrzeuge im Kalksteinbruch ins Netz der Dinge
  • Intelligente Lösung ContiConnect schützt vor gefährlichen & kostenintensiven Reifenpannen
  • Kalk im Alltag: allgegenwärtig und unverzichtbar

Waschen, Zähne putzen, dann die Haut eincremen – morgendlicher Alltag in vielen Badezimmern. Der Griff zur Tageszeitung beim Frühstück, ein Stück Zucker in den Kaffee oder Tee, das Frühstücksei genießen und vor dem Verlassen der Wohnung in die Lederschuhe geschlüpft. Ein Blick auf die Autoreifen – in den nächsten Tagen sollen die Winterreifen drauf. Alle diese Dinge haben eines gemeinsam: In ihnen steckt Kalk. Kalk ist so allgegenwärtig wie unverzichtbar. Er begegnet uns täglich tausendfach, ohne uns aufzufallen. Das Grundprodukt Kalkstein wird im Steinbruch Oetelshofen in Wuppertal abgebaut. Schwere Maschinen, Radlader und Muldenkipper kommen hier zum täglichen Einsatz. Exakte Einsatzpläne sind für einen reibungslosen Abbau entscheidend. Fällt eine der Maschinen durch einen Reifenschaden aus, hat das teure und nachhaltige Folgen. Um dies zu vermeiden setzen der Reifenhersteller Continental und die Schlüter Baumaschinen GmbH auf ein digitales Reifen-Management mit Vodafone.    

Continental_Vodafone_ Digitales Reifen-Management im Steinbruch
Digitales Reifen-Management dank IoT: Continental & Vodafone bringen Einsatzfahrzeuge im Kalksteinbruch ins Internet der Dinge.

Gemeinsam mit Continental schaffen wir Sicherheit für Fahrer und ermöglichen durch das digitale Reifen-Management einen reibungslosen Prozessablauf.

Porträt von Michael Reinartz
Michael ReinartzBereichsleiter Innovationen

„Die heutige Mobilität ist vernetzt und digital. Dadurch schaffen wir mehr Sicherheit und Effektivität auf den Straßen, auf Industrie-Geländen und an vielen außergewöhnlichen Arbeitsplätzen wie im Kalksteinbruch in Oetelshofen. Damit das funktioniert, braucht es schnelle Netze, die Daten sicher und schnell übertragen. Im Steinbruch Oetelshofen ist die digitale Mobilität schon heute Alltag. Gemeinsam mit Continental schaffen wir größtmögliche Sicherheit für Fahrer und ermöglichen durch das digitale Reifen-Management einen effektiven und reibungslosen Prozessablauf”, erklärt Michael Reinartz, Innovationschef bei Vodafone Deutschland.

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Sicherheit für Mensch und Maschine

Noch eine gefüllte Radlader-Schaufel und dann setzt sich der 77 Tonnen schwere Muldenkipper vollbeladen im Schritttempo in Bewegung, um das abgebaute Gestein abzutransportieren. Der Muldenkipper ist eine von sieben Großmaschinen im Kalksteinbruch Oetelshofen, in dem jährlich mehr als 1,3 Millionen Tonnen Kalk abgebaut werden. Lange Laufleistungen der Maschinen sowie geringe Ausfallzeiten im Schadensfall sind entscheidend in dem von Großmaschinen beherrschten Umfeld. Bleibt ein Muldenkipper durch eine Reifenpanne auf der Strecke, wird der gesamte Prozessablauf im Steinbruch gestört oder blockiert. Das kostet Zeit und Geld. Bis zu mehreren 10.000 Euros täglich. Deshalb setzt die Schlüter Baumaschinen GmbH auf das digitale Reifen-Management von Continental. Das warnt schon frühzeitig, bevor es überhaupt zu einem Reifenschaden kommen könnte und bietet somit größtmögliche Sicherheit für Mitarbeiter, Maschinen und Effektivität für die Prozessabläufe.

Continental_Vodafone_ Digitales Reifen-Management im Steinbruch (4)
Continental_Vodafone_ Digitales Reifen-Management im Steinbruch (4)

Digital vorausschauend

Beim digitalen Reifen-Managementsystem ContiConnect überwacht ein in den Reifen eingebauter Sensor kontinuierlich Luftdruck und Reifentemperatur. Die Daten werden alle zwei Minuten per Mobilfunk an ausgewählte Empfänger wie den Fahrer und Mitarbeiter in der Zentrale sowie an ein zentrales Webportal gesendet. Der Fahrer behält so immer den Überblick über den Zustand der Reifen. In kritischen Situationen versendet ContiConnect automatisch einen Alarm – ins Display der Fahrerkabine, ins Webportal oder per SMS und E-Mail an definierte Empfänger. Dabei werden die Reifen-Daten über die Vodafone-Datenkarte sicher geschützt und zuverlässig in die Continental-Cloud gesendet und von dort auf das ContiConnect  Webportal. So behalten Flottenmanager im Steinbruch und Servicepartner wie die Schlüter Baumaschinen GmbH jederzeit den Überblick über die Reifen der ganzen Flotte. Der Einsatz des digitalen Reifen-Managements beugt so teuren Reifenpannen bei den schweren und großen Einsatzfahrzeugen (Muldenkipper) vor.

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Beim digitalen Reifen im Internet der Dinge überwacht ein in den Reifen eingebauter Sensor kontinuierlich Luftdruck und Reifentemperatur.

„Continental hat sein digitales Reifen-Managementsystem kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits seit 2016 liefert Continental sein Radialreifen-Sortiment für schwere Erdbewegungsfahrzeuge mit digitalen Sensoren ab Werk. Das heutige ContiConnect ermöglicht eine kontinuierliche und ortsunabhängige Reifenüberwachung von Fahrzeugflotten. So wird der Reifendruck konstant auf dem richtigen Niveau gehalten und dadurch Kraftstoff eingespart. Dank der permanenten Reifenüberwachung erreichen die Reifen auch längere Laufzeiten. Reifen-Wartungsarbeiten können vorausschauend durchgeführt (predictive maintenance) und somit Stillstandzeiten vermieden werden“, sagt Reinhard Klant, Erdbewegungsexperte und Product Line Manager bei Continental Commercial Specialty Tires.

Die schnelle und sichere Datenübertragung, auch in abgelegenen Orten wie Steinbrüchen und Baustellen, sichern die Kalkgewinnung und machen digitales Reifen-Management zu einem wegweisenden System in der Rohstoffgewinnung. 

Kalk im Alltag – weit verbreitet & dennoch unerkannt

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Digitales Reifen-Management dank IoT: Continental & Vodafone bringen Einsatzfahrzeuge im Kalksteinbruch ins Internet der Dinge.

Was wäre eine Welt ohne Kalk? Unser Leben besteht aus Kalk und wir nutzen ihn täglich ohne es zu wissen. Ohne Kalk müssten wir beispielswiese auf Frühstückseier verzichten. Denn ein hoher Calciumgehalt im Tierfutter ist besonders wichtig für Legehennen, um Eier mit ausreichend harten Schalen zu produzieren. Und auch im Badezimmer würde unsere Morgen-Hygiene leiden, denn Kalk befindet sich in Zahnpasta, Seifen, Hautcremes und unzähligen kosmetischen Produkten. Viele Nahrungs- und Genussmittel wie etwa Bier oder Wein werden zudem mit Kalk produziert. Die Zitronensäure, die für Limonaden genauso wichtig ist wie für Reinigungsmittel, kann mit Hilfe von Kalk aus Zitrusfrüchten gewonnen werden. Und auch Zucker kommt nicht ohne Kalk aus: Im rohen Zuckerrübensaft bindet Kalk Eiweiße und Verunreinigungen. Auch in der Bauwirtschaft oder in der Metall-Industrie ist Kalk nicht wegzudenken und ein wichtiger Bestandteil der Produktionskette. Was wäre, wenn nun der Kalk-Abbau durch eine Reifenpanne verzögert wird oder gar ausfällt?

Schlüter Baumaschinen GmbH

Schlüter für Baumaschinen mit Sitz in Erwitte ist Deutschlands größter Vertragshändler für Premiumprodukte von Sennebogen, Komatsu, NPK und Topcon, mit 22 Standorten und ca. 790 Mitarbeitern. Das mittelständische Familienunternehmen sieht sich nicht nur als Händler, sondern insbesondere auch als Dienstleister mit erstklassigem Kundenservice. Die nachhaltige Zufriedenheit des Kunden steht bei Schlüter für Baumaschinen im Mittelpunkt, individuelle Bedarfe und Wünsche werden gemeinsam in marktorientierte Leistungen umgesetzt. Dies ermöglicht die Schlüter-Systemnutzung, eine Strategie für maßgeschneiderte Anwendungen. Dabei stellt Schlüter für Baumaschinen markt- und kundenorientierte Lösungen rund um die Premiumprodukte so zusammen, dass alle Potenziale des Kunden ausgeschöpft werden. Neu- und Gebrauchtmaschinen, Finanzierung, Inzahlungnahme, Miete und Mietkauf, feste Wartungs- und Reparatursätze, vom Minibagger bis hin zur Großmaschine. Systembausteine, die flexibel und auf den Kunden abgestimmt sind.

Continental

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2020 einen vorläufigen Umsatz von 37,7 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell rund 193.000 Mitarbeiter in 58 Ländern und Märkten. 2021 begeht das Unternehmen sein 150-jähriges Jubiläum.

Das Geschäftsfeld Reifen verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2019 in diesem Geschäftsfeld mit über 56.000 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 11,7 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Geschäftsfeldes Reifen umfasst Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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