- Die Label-Initiative für Mobiltelefone, die von Deutsche Telekom, Orange, Telefónica, Telia Company und Vodafone in 24 Ländern unterstützt wird, soll nun weltweit ausgerollt werden
- Fairphone, Realme und Vivo treten Eco Rating bei; inzwischen sind 15 Hersteller an Bord
- Mehr als 150 Handymodelle wurden bereits nach der Eco Rating-Methode bewertet
Die bereits in Europa eingeführte Eco Rating-Initiative für Mobiltelefone soll nun neue Mitglieder in der ganzen Welt gewinnen. Die fünf Netzbetreiber wollen ihre Initiative erweitern und Betreiber global zum Mitmachen motivieren. Damit ist der Weg frei, dass Eco Rating zu einem weltweit einheitlichen Kennzeichnungssystem wird: Es gibt dann Verbraucher überall auf der Welt konsistent und transparent Aufschluss über die Umwelt-Verträglichkeit von neuen Smartphones, so dass dieser Aspekt einfacher als bisher in die Kaufentscheidung einfließen kann. Eco Rating wurde zunächst im Mai 2021 von der Deutschen Telekom, Orange, Telefónica (unter den Marken O2 und Movistar), Telia Company und Vodafone ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kunden einheitliche, präzise Informationen über die Umwelt-Verträglichkeit von Smartphones und Feature-Phones zur Verfügung zu stellen – unter Berücksichtigung von Herstellung, Nutzung, Transport und Entsorgung.
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Eco Rating wurde in 24 europäischen Ländern eingeführt und kommt inzwischen auch in Südafrika (Vodacom) und Brasilien (Telefónica mit der Marke Vivo) zum Einsatz. Die Initiative soll nun auch in weiteren Ländern starten, darunter Argentinien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Mexiko, Peru und Uruguay. Inzwischen wurden bereits mehr als 150 Handymodelle anhand von Eco Rating bewertet – fast doppelt so viele wie bei der Einführung.
Zuletzt traten die Handyhersteller Fairphone, Realme und Vivo der Eco Rating-Initiative bei. Zu unseren bisherigen Partnern zählen die Bullitt Group (robuste Geräte von CAT und Motorola), Doro, HMD Global – Home of Nokia Phones, Huawei, MobiWire, Motorola/Lenovo, OnePlus, OPPO, Samsung Electronics, TCL/Alcatel, Xiaomi und ZTE.
Die Eco Rating-Kennzeichnung wird in den 26 Ländern vergeben1, in denen die fünf ersten Betreiber tätig sind. Weitere Informationen über die Initiative erhalten die Kunden auf der Website. Dort erfahren sie auch, wie genau der Rating-Wert ermittelt wird.

Die Eco-Rating-Methode
Jedes Mobiltelefon wird anhand der von den Geräteherstellern zur Verfügung gestellten Informationen gründlich geprüft und erhält eine Gesamtpunktzahl von bis zu 100 Punkten, mit der die Umwelt-Verträglichkeit des Geräts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg abgebildet wird.
Beim Eco Rating, einer einheitlichen, objektiven und konsistenten Bewertungsmethode, werden 19 verschiedenen Kriterien überprüft, woraus sich die Gesamtpunktzahl für das jeweilige Gerät ergibt. Darüber hinaus werden vor Vergabe des Eco Rating-Label fünf wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte bei den Mobilfunkgeräten untersucht.
Das Eco Rating basiert auf Branchen-Kenntnissen und bewährten Verfahren aus früheren Initiativen zur Umwelt-Kennzeichnung. Das Rating wurde mit technischer Unterstützung und unter Aufsicht der IHOBE (staatliche Organisation mit den Schwerpunkten wirtschaftliche Entwicklung, Nachhaltigkeit und Umwelt) sowie unter Beteiligung verschiedener Gerätehersteller entwickelt. Dabei wurden die neuesten Normen und Richtlinien der Europäischen Union, der ITU-T, der ETSI und der ISO zugrunde gelegt und bei Bedarf neue Kriterien entwickelt.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
