Emergency-startet-den-digitalen-Notruf

EmergencyEye hilft 400 Ärzten und schützt Risiko-Patienten vor Corona

Worum geht‘s: Mehr als 400 Arztpraxen und Krankenhäuser nutzen EmergencyEye, um ihre Patienten vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen. Das Video-Chat-System, das Vodafone gemeinsam mit dem Start-up Corevas entwickelt hat, ermöglicht eine erste Diagnose von Symptomen, ohne dass Patienten die heimischen vier Wände verlassen müssen. Der Einsatz der Technologie gewinnt an Bedeutung, weil immer mehr Menschen mit chronischen oder plötzlichen Erkrankungen auf einen Besuch beim Arzt verzichten – aus Angst sich mit dem neuen Coronavirus zu infizieren. Drei Ärzte berichten über den Einsatz im Alltag.

Aus Angst vor dem Coronavirus trauen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder plötzlichen Symptomen in diesen Tagen immer häufiger nicht zum Arzt. Viele Mediziner schlagen Alarm: Einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine chronische Erkrankung zu verschleppen, kann schlimme Folgen haben. Vodafone und das Start-up Corevas haben eine Technologie entwickelt, die Ärzten und Patienten hilft: Der Live-Video-Chat ‚EmergencyEye‘ ermöglicht eine qualifizierte Erst-Einschätzung aus der Ferne. Chronisch oder plötzlich erkrankte Menschen führen von zuhause aus per Videochat ein erstes Gespräch mit dem Arzt. Dieser kann basierend auf visuellen und akustischen Eindrücken weitere Maßnahmen einleiten. Mehr als 400 Hausärzte, Allgemein-Mediziner und Krankenhäuser nutzen das System seit dem Start vor einem Monat im Alltag – und helfen so Infektionsketten zu unterbrechen.

Um den externen Inhalt von YouTube anzuzeigen, müssen die akzeptiert werden.

Potenziell gefährliche Situationen für Risiko-Patienten vermeiden

„Wir vermeiden für Risiko-Patienten potenziell gefährliche Hausbesuche oder Termine in der Praxis“, erklärt Dr. Med. Gerd Appel, Facharzt für Allgemein-Medizin aus Kassel. In seiner Arztpraxis kommt EmergencyEye seit mehreren Wochen zum Einsatz. „Die Technologie ist eine wichtige Unterstützung in der aktuellen Situation. Die hohe Bildqualität ermöglicht es uns einige Symptome aus der Ferne zu beurteilen – auch Hautkrankheiten können wir oft erkennen, ohne physischen Kontakt zum Patienten.“

Technologie hilft Ärzten, Pflegern und Patienten

„Mit EmergencyEye helfen wir denen, die uns helfen. Wir entlasten unsere Ärzte und Pfleger. Und wir helfen ihnen Menschen mit Vorerkrankungen vor potenziellen Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Keine App oder aufwendige System-Installation notwendig

EmergencyEye braucht keine App auf den Smartphones der Anrufer oder aufwendige System-Installationen in den Arztpraxen. Ruft ein Patient über die normale Telefonnummer in einer Arztpraxis an, kann der Arzt oder der Helfer dem Anrufer per SMS einen URL-Link zusenden. Damit das ohne Verzögerung funktioniert, hat Vodafone dafür einen separaten Kommunikationskanal eingerichtet. Der Anrufer kann den Link – egal mit welchem Smartphone oder Betriebssystem – mit einem Klick aufrufen und so den Videochat starten.

Auch Service-Techniker nutzen die Technologie

„Wir haben EmergencyEye in nur einer Woche in 150 medizinischen Einrichtungen in Deutschland gestartet. Das positive Feedback von den Ärzten und Helfern motiviert uns weiterzumachen. Zudem hilft EmergencyEye auch in der Industrie. Service-Techniker können Kunden in der aktuellen Situation trotz physischer Distanz beraten. Die Technologie ist jetzt unter anderem beim Energiekonzern RheinEnergie im Einsatz“, so Guenter Huhle, Gründer und CEO vom Start-up Corevas.

Emergency-startet-den-digitalen-Notruf
Vodafone und EmergencyEye digitalisieren den Notruf, um Ersthelfer zu unterstützen. © Vodafone

Videochat funktioniert unabhängig vom vertraglichen Datenvolumen

Vodafone stellt als Technologie-Partner zudem sicher, dass der Video-Chat zwischen Arzt und Patient immer funktioniert. Im Notfall selbst dann, wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast aufgebraucht ist. Der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern leitet die Daten, die für den Video-Chat zwischen Arzt und Patient benötigt werden, ohne Kosten für die Kunden durchs Netz.

Erste qualitative Einschätzung von Symptomen aus der Distanz

„Die Technologie ist einfach nutzbar. Meine Helfer und ich müssen den Anrufern nicht lange erklären, wie sie an einer Video-Sprechstunde teilnehmen können. Das ist wichtig, weil der Einsatz vor allem bei älteren Patienten sinnvoll ist“, so Dr. Arne Neugebauer, Facharzt für innere Medizin in Petersberg nahe Fulda. Auch Dr. Susanne Denny, Medizinerin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe nutzt EmergencyEye seit mehreren Wochen in ihrer Praxis: „So schützen wir unsere Patientinnen“, erklärt Denny. „Ich kann eine erste Einschätzung des Krankheitsbildes aus der nötigen Distanz vornehmen und entscheiden, ob eine weitere Behandlung in der Praxis notwendig ist.“

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

Autor:in

Themen in diesem Beitrag

Nicht fündig geworden?

Zur Suche