- 5 Monate nach der Flut sind noch immer viele Betroffene ohne eigenes Zuhause
- 'Aktion Deutschland Hilft' finanziert mit Spenden den Aufbau von 180 Tiny-Houses
- Vodafone spendete 1 Million Euro & stattet Tiny-Houses mit Mobilfunk, Internet & TV aus
- Offizielle Übergabe – erste Familien ziehen in die voll ausgestatteten Häuser ein
Ein wohlig-warmes Weihnachtsgefühl und heimelige Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Für viele von uns ist das auch in diesen Tagen eine Selbstverständlichkeit. Nicht aber für die Menschen, die im Juli bei der Jahrhundertflut über Nacht ihr Zuhause verloren haben. Viele von ihnen leben immer noch bei Freunden, Bekannten oder in Pensionen. Im Ahrtal gibt es für einige nun wieder eine eigene Wohnung und damit eine Perspektive. Alexander Schweitzer (Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz), Manuela Roßbach (geschäftsführende Vorständin Aktion Deutschland Hilft), Andreas Geron (Bürgermeister Stadt Sinzig) und Andreas Laukenmann (Geschäftsführer Privatkunden bei Vodafone) übergaben heute offiziell die ersten von insgesamt 180 schlüsselfertigen Tiny-Houses an betroffene Familien.

Eine derjenigen, die nun einziehen, ist Martha Wahlberg. Die 66-jährige Frau aus Sinzig ist eine der Flutbetroffenen. Ihre frühere Wohnung ist durch Schlamm- und Wasserschäden noch immer unbewohnbar. „Ich habe die letzten Monate bei meiner Tochter und ihrer Familie verbracht. Auf Dauer ist das sehr beengt. Nun habe ich wieder eine eigene Wohnung. Und es ist tatsächlich alles da, was wir benötigen. Tisch, Stühle, Betten und auch das Geschirr“, sagt Martha Wahlberg glücklich. Sogar ein kleiner Weihnachtsbaum sorgt für festliche Stimmung. Für Fernsehen und Internet ist ebenfalls gesorgt: Vodafone stattet dafür jedes einzelne Tiny-House mit einem WLAN-Router aus. Der kompakte „GigaCube“ stellt eine stabile drahtlose Internetverbindung über das Mobilfunknetz her. Damit können dann die Bewohner der Tiny-Houses im Netz surfen und über Vodafones TV-Lösung „GigaTV“ kommen in Verbindung mit einer AppleTV Set-Top-Box auch Fernsehbilder und Streaming-Angebote in die guten Stuben.
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Die 'Tiny-Houses' sind kleine und komplett eingerichtete Häuser, die in mehreren Ahr-Gemeinden aufgebaut werden. Sie sind knapp neun Meter lang und rund vier Meter breit, verfügen über einen offenen Wohn- und Essbereich, ein Bad und zwei Schlafzimmer. Um den Aufbau der Häuser vor Ort kümmert sich die Firma Daalmann Mobilheime. Finanziert wird der Aufbau durch Spendengelder, darunter eine Million Euro von Vodafone, die „Aktion Deutschland Hilft“ in den vergangenen Monaten zugutekamen. Insgesamt hat das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen in den letzten Monaten 270 Millionen Euro an Spenden für Betroffene der Hochwasserkatastrophe gesammelt.
Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz: „Die Flutkatastrophe hat in der Region große Zerstörungen angerichtet und für die Menschen großes Leid gebracht. Ganz besonders gilt das für die Menschen, die durch das Unwetter ihr Heim verloren haben. Ich freue ich mich, dass wir heute die ersten Tiny-Houses übergeben können und hoffe, dass sie den Betroffenen vorübergehend ein neues Zuhause sind, gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Ich danke allen, die dies mit ihrer Spendenbereitschaft als Zeichen der Solidarität möglich gemacht haben und auch Vodafone Deutschland, die durch die Bereitstellung der technischen Komponenten dafür Sorge tragen, dass in den Häusern auch Internet und Mobilfunk zur Verfügung steht.“
Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin Aktion Deutschland Hilft e.V.: „Die Tiny-Houses ermöglichen einem Teil der Betroffenen, über den Winter zu kommen. Das sie vermehrt in nachbarschaftlichen Strukturen platziert werden, können die Menschen ihre sozialen Kontakte und Bindungen behalten. Wir möchten damit einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen in der Region bleiben und nicht in andere Regionen abwandern.“

Andreas Laukenmann, Geschäftsführer Privatkunden bei Vodafone: „Wir helfen den Menschen, die durch die Flut ihr Zuhause verloren haben. Deshalb haben wir das Aktionsbündnis mit einer Million Euro unterstützt und helfen aktiv mit, so großartige Projekte wie die Tiny-Houses gemeinschaftlich zu stemmen, um den Menschen vor Ort eine Perspektive zu geben. Ich wünsche allen Familien, die nun ein neues Zuhause erhalten, dass sie darin Ruhe finden und Kraft tanken können.“
Andreas Geron, Bürgermeister der Stadt Sinzig: "Durch die Tiny-Häuser können viele Flutgeschädigte in ihre Heimat zurückkehren. Ich bin froh und dankbar, dass die Aktion Deutschland Hilft und Vodafone uns dies ermöglichen."

Über die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021
Das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und auch in Nordrhein-Westfalen war eine der schwersten Unwetter-Katastrophen in der Geschichte Deutschlands. Mehr als 180 Menschen verloren im Juli durch die Zerstörungskraft des Hochwassers ihr Leben. Tausende haben ihre Existenz verloren und sind traumatisiert.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
