- Schnell wieder verbunden: Aufbau von Mobilfunk-Netzen in zerstörten Gebieten bei Überschwemmung, Erdbeben & Co.
- Training in Düsseldorf: Vodafone-Mitarbeitende aus 5 Ländern üben für Hilfseinsätze
- Bestens ausgestattet: Satellit sowie Wifi-, Lade- und Netz-Technik
Die Erde bebt? Flüsse überfluten Städte? Wirbelstürme verwüsten Landstriche? In diesen Fällen zählt jede Sekunde, um Menschen zu retten. Doch oft ist auch die Mobilfunkversorgung zerstört, die gerade in Katastrophenfällen lebenswichtig ist. Deshalb hat die Vodafone Foundation, die Stiftung der Vodafone Group, bereits 2012 das sogenannte 'Instant Network'-Hilfsprogramm ins Leben gerufen. Vodafone Deutschland und alle anderen Landesgesellschaften der Vodafone Group unterstützen das Programm, indem sie Kommunikationstechnik für die Einsätze bereitstellen und Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, in Katastrophengebieten zu helfen. Seit 2012 werden Vodafone-Mitarbeitende aus allen Landegesellschaften für das Hilfsprogramm geschult. Sie können im Ernstfall in Krisengebieten das Netz wieder aufbauen. Viel brauchen sie nicht, oftmals reichen zwei kleine, mit Technik vollgepackte Koffer. Damit jeder Griff sitzt, werden die Freiwilligen vorab geschult und üben neben Theorie auch die Technik. Ein solches Training fand am 31.05. und 01.06. in Düsseldorf statt.
Insgesamt nahmen zehn Vodafone-Mitarbeitende aus Deutschland, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Spanien an der Technik-Schulung teil. Um Mitglied des Instant-Network-Programms zu sein und in Katastrophengebieten eingesetzt zu werden, müssen die Freiwilligen verschiedene Schulungen absolvieren. Im Dezember 2022 wurde in Wales bereits der erste Teil des Trainings für neue Freiwillige durchgeführt. Dabei handelte es sich um ein sogenanntes HEAT-Training (Hostile-Environment-Awareness-Training). Die Teilnehmenden werden auf verschiedene Krisensituationen vorbereitet: Überleben in Katastrophengebieten, Umgang mit Entführungen im Ausland und medizinische Versorgung.
Bei der Schulung am Vodafone-Campus stand die bei den Einsätzen verwendete Technik im Fokus. Der Gebrauch dieser Technologien ist komplex und der Aufbau muss – je nachdem wie die Lage vor Ort ist – häufig sehr schnell erfolgen. Für die Einsätze hat Vodafone Innovationen entwickelt, die für den Transport in Katastrophengebiete geeignet sind: sogenannte Instant Networks, Instant Wifi und Instant Charge. Es handelt sich um ein mobiles Netz aus Koffern oder Rucksäcken, das den Basismobilfunk-Standard für Telefonate (2G & 3G) bietet und über VPN verfügt. Instant Charge sind mobile Landestationen für Smartphones und andere Geräte.
Diese Innovationen, ihr Aufbau und ihre Verwendung, wurden in der Technik-Schulung behandelt. Die Teilnehmenden – größtenteils Netzwerk-Ingenieure – wurden an den beiden Trainingstagen abwechselnd mit Theorie und Praxis in die Technologien des Instant Networks eingeführt: Zusammensetzung der Geräte, WLAN-Einrichtung und -Bereitstellung sowie Aufbau von Satelliten auf der Dachterrasse des Vodafone-Towers. Vier erfahrene Freiwillige leiteten die technische Ausbildung und berichteten ausführlich über frühere Einsätze und ihre Erfahrungen.
Katastrophen-Gebiete: Hurrikan auf den Bahamas, Hochwasser im Ahrtal, Erdbeben in der Türkei
Die erste Schulung von freiwilligen Vodafone-Mitarbeitenden fand bereits 2012 statt. Über 120 Freiwillige wurden seit Programmbeginn geschult. Mittlerweile gibt es 55 aktive Teilnehmer aus 19 Ländern, davon drei Mitarbeiter aus Deutschland. In den vergangenen Jahren zählte Vodafone 22 Einsätze, zum Beispiel bei der Flüchtlingskrise in Spanien und Griechenland seit 2015, bei Hurrikan Dorian auf den Bahamas im Jahr 2019, bei der Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal und in diesem Jahr das Erdbeben in der Türkei.
Die Einsätze sind unvorhersehbar und müssen unter Zeitdruck geplant werden. Alle Teilnehmer sind jederzeit einsatzbereit. Innerhalb von 24-48 Stunden müssen die Freiwilligen vor Ort sein. Die Einsatzdauer ist häufig unbekannt, normalerweise aber zwischen zwei bis drei Wochen. Dabei unterstützt Vodafone die Mitarbeitenden, die sich im Instant-Network-Programm engagieren: Die Vorgesetzten müssen eine kurzfristige Freistellung ermöglichen, zudem gibt es keine Einschränkungen beim Gehalt sowie zusätzlich zwei Tage bezahlten Sonderurlaub. Die Programmkosten übernimmt die Vodafone Group Foundation.
Das Instant-Network-Programm hilft nicht nur in Katastrophen-Gebieten, wie beim Erdbeben in der Türkei, ein weiterer Einsatzbereich sind die 'Instant-Network-Schools': Hier werden mobile Technologien genutzt, um die Qualität der Bildung für Flüchtlinge und die Gemeinden, die sie aufnehmen, zu verbessern. Schülern und Lehrern werden die notwendige Ausrüstung, digitale Bildungsinhalte, Schulungen und der Zugang zum Internet zur Verfügung gestellt.
Kommunikation rettet Leben
Mit Hilfe des von der Vodafone Foundation initiierten Instant-Network-Programms, den freiwilligen Mitarbeitenden und den für die Einsätze entwickelten Kommunikations-Technologien können kostenlose und lebenswichtige Kommunikations-Mittel in abgelegenen Gebieten zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Arbeit wird Kommunikation, wo sie dringend benötigt wird, ermöglicht – für Katastrophenopfer, Flüchtlinge und Hilfskräfte.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

