Glasfaser-Ausbau_OXG_Vodafone_Bagger
Niedersachsen digital

Vodafone und OXG starten Ausbau-Offensive zu Lande und in der Luft

Aus Themenspecial:

Glasfaser
  • Ausbaupartnerschaft zur Verbesserung der digitalen Infrastrukturen gestern unterzeichnet
  • Glasfaser zwischen Nordsee und Harz: Mit 300.000 neuen FTTH-Anschlüssen
  • Fit für die Zukunft: 140 Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung im Kabel-Glasfasernetz
  • Schnelles Internet auch unterwegs: 5G+ für 80 Prozent der Haushalte Niedersachsens

Vodafone Deutschland und OXG haben mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung eine bedeutende Ausbaupartnerschaft geschlossen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten gestern in Hannover Minister Olaf Lies, Michael Jungwirth von Vodafone und Stefan Rüter von OXG. Die Partnerschaft hat weitreichende Auswirkungen auf die Digitalisierung des gesamten Bundeslandes. Denn sie regelt einen zügigen Auf- und Ausbau hochmoderner Telekommunikationsinfrastrukturen für eine Gigabit-Versorgung zu Lande und in der Luft. Sie besteht aus drei Maßnahmen-Paketen: OXG wird in den kommenden sechs Jahren bis zu 300.000 neue Glasfaser-Anschlüsse bauen. Vodafone wird sein Kabel-Glasfaser-Netz in den nächsten zwei Jahren mit 140 Kapazitätserweiterungsmaßnahmen weiter ertüchtigen. Und bis 2026 werden 80 Prozent der Haushalte Niedersachsens per Smartphone und Tablet im schnellsten 5G+ Netz surfen. Sicher ist – die Ausbaupartnerschaft erhöht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und bringt Niedersachsen spürbar, messbar und nachhaltig auf die digitale Überholspur.

Glasfaser-Ausbau_OXG_Vodafone_Bagger
Vodafones Glasfaser-Ausbau mit OXG startet in Neuss. Bis 2024 startet der Ausbau in 150 Städten mit bis zu 7 Mio. neuen Glasfaser-Anschlüssen.

Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Olaf Lies: "Wir sorgen mit unseren Kooperationspartnern für eine ausbaufreundliche Gesetzgebung. Verkehrsinfrastruktur, die Interessen der Anliegerinnen und Anlieger, Natur und Umwelt wollen ausreichend geschützt werden. Es darf aber auch nicht dazu kommen, dass Funklöcher nicht geschlossen werden oder Menschen auf eine zukunftsfähige Internetverbindung warten müssen, weil der Ausbau monatelang auf eine Genehmigung warten muss. Daneben müssen wir Energiesicherheit und -effizienz berücksichtigen: Glasfasernetze tragen zur Energieeinsparung bei. Beim Mobilfunk geht Vodafone mit innovativen Maßnahmen wie durch Wind- oder Solarenergie betriebenen Funkmasten voran, die ich gerne weiter begleiten möchte."

Die Ausbaupartnerschaft mit Niedersachsen ist einzigartig. Denn erstmals berücksichtigt sie alle uns zur Verfügung stehenden Gigabit-Technologien – FTTH-Glasfaser und Kabel-Glasfaser fürs Festnetz sowie 5G+ im Mobilfunk.

Porträt von Michael Jungwirth
Michael JungwirthDirector Public Policy & External Affairs

Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland: "Die Ausbaupartnerschaft mit Niedersachsen ist einzigartig. Denn erstmals berücksichtigt sie alle uns zur Verfügung stehenden Gigabit-Technologien – FTTH-Glasfaser und Kabel-Glasfaser fürs Festnetz sowie 5G+ im Mobilfunk. Gemeinsam sind wir der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung so zügig und umfassend gelingen wird. Und setzen dabei starke Impulse für Wachstum, Wirtschaftsleistung und Wohlstand."

Stefan Rüter, Chief Commercial Officer der OXG Glasfaser GmbH: "OXG hat es sich zum Ziel gesetzt, Deutschland auf dem Weg der Digitalisierung einen großen Schritt voranzubringen. Mit unserer Glasfaser-Offensive möchten wir in Niedersachsen bis zu 300.000 Haushalte und Unternehmen zukunftssicher machen und mit ultraschnellem Internet versorgen. Das Besondere am OXG-Ausbau: Der Glasfaser-Anschluss ist sowohl für Eigentümer als auch für Bewohner kostenlos. Zudem bauen wir ein offenes Netz ohne das Erreichen einer Vorvermarktungsquote."

Glasfaser-Offensive in Niedersachsen
Gestern unterzeichneten Michael Jungwirth von Vodafone, Minister Olaf Lies und Stefan Rüter von OXG den Kooperationsvertrag in Hannover.
Glasfaser-Offensive in Niedersachsen
Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Olaf Lies mit Stefan Rüter, Chief Commercial Officer der OXG Glasfaser GmbH und Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags in Hannover.
Glasfaser-Offensive in Niedersachsen
Gestern unterzeichneten Michael Jungwirth von Vodafone, Minister Olaf Lies und Stefan Rüter von OXG den Kooperationsvertrag in Hannover.
Glasfaser-Offensive in Niedersachsen
Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Olaf Lies mit Stefan Rüter, Chief Commercial Officer der OXG Glasfaser GmbH und Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags in Hannover.
Glasfaser-Offensive in Niedersachsen
Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Olaf Lies und Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags in Hannover.

Echte Glasfaser für Niedersachsen

Mit dem Ziel, Deutschlands größte Glasfaser-Allianz zu werden, wurde OXG von Vodafone und Altice im März 2023 an den Start gebracht. Das Joint Venture wird bis 2030 bis zu 7 Milliarden Euro für 7 Millionen neue Glasfaser-Anschlüsse in ganz Deutschland investieren. Allein in Niedersachsen wird der Ausbau mit rund 300 Millionen Euro finanziert. Angelehnt an die Bevölkerungszahl sollen hier bis zu 300.000 Haushalte möglichst flächendeckend durch OXG mit FTTH (Fiber To The Home, Glasfaser bis in die heimischen vier Wände) versorgt werden. Vom Infrastrukturausbau profitieren aber auch die niedersächsischen Wohnungsbaugesellschaften, schließlich zählt ein leistungsstarker Glasfaseranschluss schon heute zur Grundversorgung von morgen. Rund 20 Prozent der Anschlüsse entstehen voraussichtlich dort, wo bisher kein Vodafone-eigenes Netz verfügbar ist. OXG wird schon bald mit dem Ausbau in den ersten Städten starten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dann auf der Internetseite www.vodafone.de/oxg die Verfügbarkeit prüfen und die Gestattung für den Glasfaserausbau online geben.

OXG baut und betreibt ein offenes Glasfaser-Netz (Open Access). Initial übernimmt Vodafone die Vermarktung der Anschlüsse sowie die Bereitstellung von Diensten wie Telefonie, Internet und TV. Kooperationen mit weiteren Telekommunikationsunternehmen folgen. Neben den OXG-Plänen wird sich Vodafone weiterhin auch im Glasfaser-Ausbau für den ländlichen Raum engagieren und über bereits laufende Projekte hinaus eigenwirtschaftliche und geförderte Glasfaser-Projekte umsetzen.

Aufbau Glasfaserkabel
Netzausbau: So ist ein Glasfaser-Kabel von innen aufgebaut. Die Glasfasern sind von mehreren Hüllen geschützt.
Glasfaser-Ausbauverfahren
Beim Netzausbau per Glasfaser kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: klassischer Tiefbau mit Erdarbeiten per Bagger, das Spülbohrverfahren, der Kabelpflug sowie der Ausbau durch vorhandene Leerrohre.
Wie das Internet in die Haushalte findet
Die letzte Meile. Über verschiedene Wege gelangt das Internet in unsere Haushalte: DSL, VDSL, Glasfaser oder Kabel-Glasfaser.
Netzausbau_Glasfaser_Kabelnetz
Netzausbau: Wie mehr Glasfaser ins Kabelnetz gelangt.

Kapazitätserweiterungen im bestehenden Kabel-Glasfasernetz

In Niedersachsen betreibt Vodafone bereits ein gut ausgebautes Kabel-Glasfasernetz mit rund 2,6 Millionen gigabit-fähigen Anschlüssen für zwei Drittel aller Haushalte. Um das Bestandsnetz für die wachsenden Datenmengen fit zu halten, wird Vodafone die Anschluss-Qualität für viele Festnetz-Kunden weiter erhöhen. Dafür werden Techniker des Düsseldorfer Kommunikationskonzerns in den kommenden zwei Jahren 140 Kapazitätserweiterungs- und Segmentierungs-Maßnahmen durchführen, um die Stabilität und Zuverlässigkeit an vielen tausend Hausanschlüssen zusätzlich zu steigern. Dabei bringen die Techniker noch mehr Glasfaser ins Kabelnetz und schaffen viele neue Netzsegmente und Glasfaser-Knotenpunkte.

Neuste Mobilfunk-Technik für Echtzeit-Kommunikation auf dem Smartphone

Ein drittes Ziel ist der schnellstmögliche, eigenwirtschaftliche und substanzielle Infrastrukturausbau im Bereich des Mobilfunks mit 5G+. Vodafone wird bis Ende 2024 mindestens 50 Prozent der Haushalte in Niedersachsen mit 5G+ versorgt haben. Bis zum Ende des Jahres 2026 steigt dieser Anteil auf mindestens 80 Prozent. Um die elektrische Versorgungssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die C02-Emmissionen zu reduzieren, kommen an den Mobilfunk-Standorten regenerativer Energiequellen wie Windkraft oder Photovoltaik zum Einsatz. Dazu werden bis Ende 2025 vier Pilotstandorte in Betrieb genommen.

min. 80% der Haushalte

in Niedersachsen werden bis Ende 2026 mit 5G+ versorgt sein

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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