- Das erste Bundesliga-Tor existierte bislang nur in Erinnerungen
- Vodafone & BVB erfassen und analysieren unterschiedliche Datenpunkte, Zeitzeugen-Interviews, Medienberichte und Archivmaterial
- KI übersetzt die Daten erstmals realitätsgetreu in Bild und Ton
- Die bewegten Bilder gibt’s im Stadion, im TV, auf Social Media & im Deutschen Fußballmuseum
Pünktlich zum Start der neuen Bundesliga-Saison macht Künstliche Intelligenz einen bisher ungesehenen Moment Fußball-Historie erlebbar: Nach 63 Jahren haben Vodafone und der BVB das erste Tor der Bundesliga-Geschichte mit modernster Technologie rekonstruiert. Bislang existierten von diesem Moment weder Videoaufnahmen noch Fotos, sondern ausschließlich die Erinnerungen und Erzählungen der 35.000 Zuschauer, die damals beim Spiel SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund den historischen Moment im Stadion verfolgten. Jetzt können Fußballfans das erste Tor der Bundesliga-Geschichte realitätsgetreu erleben. Erstmals in Bild und Ton – und mit der begleitenden Kurzdokumentation “The Unseen Goal”.
KI macht ein Stück deutsche Fußballgeschichte erlebbar. Das erste Tor der Bundesliga gibt es jetzt für alle Fußballfans in bewegten Bildern.

Um den externen Inhalt von YouTube anzuzeigen, müssen die akzeptiert werden.
Vor fast genau 63 Jahren – am 24. August 1963 – schoss BVB-Stürmer Timo Konietzka mit dem 1:0 für Borussia Dortmund gegen den SV Werder Bremen bereits in der ersten Spielminute das allererste Tor der Bundesliga-Geschichte. Doch Videoaufnahmen von diesem historischen Moment gab es, zum Bedauern der gesamten Bundesliga-Familie, bis heute keine. Das ändert sich jetzt.
„Timo Konietzka war ein Unikat und ein großartiger Spieler. Sein Tor gegen den SV Werder Bremen damals eignet sich für so ein Projekt natürlich besonders. Die Tatsache, dass es keinerlei Bildmaterial gibt, machte das Vorhaben sehr anspruchsvoll. Für viele Fans, die sehr traditionsbewusst sind – und das ist beim BVB aber sicherlich auch bei den Bremern der Fall – ist diese KI-Rekonstruierung ein absolutes Highlight. Wir sind Vodafone sehr dankbar, dass sie diese herausfordernde Aufgabe mit großem Engagement und mithilfe modernster Technologie gemeinsam mit uns umgesetzt haben. Da kann sich jeder drauf freuen”, sagt BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke.
Rekonstruiert aus Erinnerungen von Zeitzeugen, Medienberichten und Datenpunkten
Als Grundlage für die Übersetzung der Datenpunkte in Bewegtbild diente ein akribischer Rechercheprozess. Über mehrere Monate hinweg analysierten Teams von Vodafone und dem BVB-Archivmaterial und sprachen mit Zeitzeugen wie Gerd Kolbe (heutiger BVB-Chefhistoriker und damals als Fan im Stadion), Günther Konietzka (der Bruder des Torschützen) und Eugen Kraas (Vorsitzender des größten BVB-Fanclubs “Oeventrop-Freienohl”), um die persönlichen Erinnerungen in die innovative Nachstellung dieses Bundesliga-Meilensteins einfließen zu lassen. Anschließend begann gemeinsam mit dem führenden KI-Produktionsunternehmen PROMPTR die Rekonstruktion der Geschehnisse von 1963. Das KI-Experten-Team nutzte dafür gleich mehrere KI-Modelle zur Datenanalyse und Bilderstellung.
„Gemeinsam mit Borussia Dortmund haben wir Zeitzeugen befragt, Medienberichte von damals ausgewertet und unterschiedliche Datenpunkte erfasst. Unsere KI-Experten haben die Momente von damals mit all diesen Daten und der Hilfe von mehreren KI-Modellen realitätsgetreu rekonstruiert. Nach 63 Jahren macht Künstliche Intelligenz ein Stück deutsche Fußballgeschichte erlebbar. Das erste Tor der Bundesliga, das bislang nur in den Erinnerungen weniger Zeitzeugen existierte, gibt’s jetzt für alle Fußballfans in bewegten Bildern“, so Vodafone Deutschland CEO Marcel de Groot.
Zudem im Entstehungsprozess von “The Unseen Goal” integriert:
- IT-Fachleute erstellten aus den Aufzeichnungen anderer BVB und SV Werder Bremen Spiele dieser Zeit Bewegungsmodelle und bestimmten so Spielidee und Verhalten der Protagonisten in vergleichbaren Spielsituationen.
- Mit der U19-Mannschaft des BVB wurde das Tor samt vorangegangener Spielsituation nachgestellt.
- In Zusammenarbeit mit Fanexperten wurde die Stadionatmosphäre von 1963 nachgebaut.
- Mit mehreren Wettermodellen wurden wahrheitsgetreue Gegebenheiten vom 1. Bundesliga-Spieltag abgeleitet.
„Ich hatte das große Glück, am 24. August 1963 in Bremen vor Ort zu sein. Der Schiedsrichter Ott hat genau um 16:59 angepfiffen. Alle saßen gut gelaunt hinter dem BVB-Tor, aber alles kam anders als erwartet: Borussia Dortmund schoss das erste Tor”, erinnert sich Zeitzeuge Gerd Kolbe, ehemaliger BVB-Pressesprecher und heutiger BVB-Chefhistoriker. „Dass kein einziges Fotodokument des Tores entstand, ist aus der heutigen Sicht absolut unvorstellbar. Ich freue mich unheimlich, dass es der BVB und Vodafone geschafft haben, diese Inszenierung zu realisieren. Damit schließt sich eine historische Lücke der deutschen Fußballgeschichte.”
Das erste Tor der Bundesliga-Geschichte kommt jetzt auf die TV-Bildschirme
Heute kommt das mit KI rekonstruierte erste Bundesliga-Tor erstmals auf die TV-Bildschirme zu den Fußballfans in ganz Deutschland. Das realitätsgetreu nachgestellte Tor ist Teil der Dokumentation „The Unseen Goal“, die im BORUSSEUM, dem Vereinsmuseum von Borussia Dortmund, Premiere feiert. Kurz darauf ist die gesamte Dokumentation kostenfrei auf den YouTube-Kanälen vom BVB und Vodafone verfügbar und läuftexklusiv im linearen TV bei Sky Sport News HD. Auch die BVB-Fans im Stadion werden die Bilder vor dem Saison-Auftaktspiel gegen den Hamburger SV auf den Stadionleinwänden sehen. Verewigt wird der Film zum Tor anschließend als festes Exponat im Deutschen Fußballmuseum.
The Unseen Goal: So sah das erste Bundesliga-Tor aus

Vodafone x BVB
Weitere Infos zur Partnerschaft und die ausführliche Dokumentation 'The Unseen Goal' auch auf vodafone.de/bvb entdecken.
Zum BeitragVodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

