Cell-Broadcast Warnsystem
Bundesweiter Warntag 2023

Mehr als 50 Millionen Handys schrillen gleichzeitig

  • Neues Warnsystem Cell Broadcast beim bundesweiten Warntag 2023 erfolgreich eingesetzt
  • Bundesweiter Test erstmals auch für ältere Handys
  • Vodafone hat die neue Technologie an seinen 26.000 Mobilfunk-Stationen in Deutschland installiert
  • Alle aktiven Mobilfunk-Stationen im Vodafone-Netz sendeten die Probewarnung an empfangsbereite Endgeräte verlässlich aus

Es wurde sehr laut in Deutschland. Die Sirenen heulen. Und mehr als 50 Millionen Handys schrillen gleichzeitig mit einem unüberhörbaren Warnton. Denn beim bundesweiten Warntag 2023 wurde das Katastrophen-Warnsystem 'Cell Broadcast' getestet. Vodafone hat an seinen mehr als 26.000 Mobilfunk-Stationen das neue System installiert. Damit erhalten Mobilfunk-Kunden eine Test-Warnmeldung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Bilanz zum Warntag 2023 im Vodafone-Netz

Aus Sicht von Vodafone war der Test ein voller Erfolg. Um 10.59 Uhr – eine Minute früher als angekündigt – sendeten alle im Vodafone-Netz aktiven Mobilfunk-Stationen die Probewarnung an empfangsbereite Handys verlässlich aus. Und das über alle Netz-Technologien GSM, LTE und 5G. Damit wurde die Testwarnung in einem Gebiet ausgeliefert, in dem mehr als 99 Prozent der Bevölkerung Deutschlands wohnen und arbeiten. Erstmals getestet wurde auch der Warnkanal „919“. Dadurch wurden auch ältere Handy-Modelle erstmals erreicht, die eine einfache Textnachricht ohne Ton aufs Display erhielten.

Mit Cell Broadcast wird die Bevölkerung in betroffenen Gebieten gezielt und schnell vor Unwettern, Bränden, Erdbeben, Überflutungen oder anderen Gefahren gewarnt.

Porträt von Tanja Richter
Tanja RichterTechnik-Chefin

Cell Broadcast ergänzt den bestehenden Warnmittel-Mix aus analogen und digitalen Warnkanälen – wie Sirenen, Rundfunk, TV oder Apps. Das System ist seit dem 23. Februar 2023 in Betrieb. Bei den rund 200 Ereignissen, bei denen Cell Broadcast bislang eingesetzt wurde, klappte der Versand der Nachricht über das Vodafone-Netz sehr gut. Am Donnerstag, 14. September, wird die neue Technik nun einem großen bundesweiten Belastungstest unterzogen. Das ist wichtig, um für die Menschen den Ernstfall zu proben und das neue Warnsystem stetig zu verbessern. Die Textnachricht wird durch ein lautes Tonsignal und per Vibration ergänzt. Die Handys schrillen sogar dann, wenn sie auf lautlos gestellt sind.

So funktioniert Cell Broadcast

Cell Broadcast ermöglicht es, Warnungen einfach, schnell und zielgenau an eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig zu versenden – das ist ideal für eine Alarmierung im Notfall. Das System funktioniert so: Die zuständigen Behörden erkennen für ein bestimmtes Gebiet eine bevorstehende oder bereits eingetretene Katastrophe. Sie übermitteln eine gezielte Warnung an die Mobilfunk-Betreiber und diese verschicken die Warnmeldung über ihre Netze an die Endgeräte der Mobilfunk-Kunden. Ähnlich wie beim Radio empfangen alle Geräte, die in den Funkzellen der jeweiligen Region eingebucht sind und diese Technologie unterstützen, die Warnmeldung – daher der Name Cell Broadcast. Je nach Warnstufe geben die Geräte sogar im lautlosen Modus einen sehr lauten Ton aus. Gewarnt werden kann zum Beispiel vor Flutkatastrophen, Erdbeben, Orkanen, Hitzewellen, Schadstoffaustritten, Krankheitserregern, Großbränden, Bombenentschärfungen oder weiteren akuten Gefahren. Cell Broadcast funktioniert auch dann, wenn das Handy keine Datenverbindung aufgebaut hat.

Cell-Broadcast Warnsystem
So funktioniert das Cell-Broadcast Warnsystem. Die Warnmeldung kommt direkt auf das eigene Handy.

Handys müssen empfangsbereit sein

Start_Cell Broadcast
Das neue Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast startet in Deutschland am 23. Februar 2023.

Empfangen können die Cell Broadcast-Meldung alle Geräte, die ein aktuelles Betriebssystem nutzen. Laut BBK sollte es bei Android mindestens Version 11 sein, bei Apple iOS Version 16.1. Wichtig ist, dass der Empfänger sein Gerät angeschaltet und den Flugmodus nicht aktiviert hat. Achtung: Aufgrund entsprechender Implementierungen im Mobilfunk-Netz können inzwischen auch ältere Handy-Modelle Warnnachrichten via Cell Broadcast empfangen. Auch Vodafone testet am bundesweiten Warntag, ob dies zuverlässig funktioniert. Dabei ist zu berücksichtigen: Abhängig von der Implementierung der Handy-Hersteller werden diese Nachrichten bei älteren Handy-Modellen voraussichtlich nicht auf dem Display erscheinen und auch keinen Alarmton erzeugen, sondern in der Nachrichten-App als neuer Chatverlauf angezeigt.

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Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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