Der Technik- Standort Kerpen übernimmt eine zentrale Rolle in der bundesweiten TV-Infrastruktur
Kabel-Fernsehen

Vodafone stattet Sendezentren mit neuer Technik aus

  • Vodafone modernisiert TV-Technik mit neuen Systemen zur Video-Transkodierung
  • Mehr Platz, weniger Wartung: Aus 789 einzelnen Geräten werden 103
  • Niedriger Stromverbrauch: Rund 2000 MWh spart Vodafone im Jahr ein

In wenigen Tagen starten die Olympischen Spiele. Millionen von Menschen werden das größte Sportfest der Welt im Fernsehen verfolgen. Viele von ihnen im Kabel-Fernsehen bei Deutschlands größtem TV-Anbieter Vodafone. Im Zuge der Aufbereitung der Fernseh-Bilder in ein kabeltaugliches Signal kommt in zwei Sendezentren der Vodafone eine neue Technologie zur Video-Transkodierung zum Einsatz. Sie sorgt dafür, dass die von den Sendern angelieferten Videoströme im TV-Kabel noch zuverlässiger und in noch besserer Qualität als bisher beim Zuschauer ankommen. Grundlage dafür ist ein softwarebasiertes System, das hochwertige Kompressionsverfahren auf Basis der neuesten Generation des MPEG Video-Codecs zur Umwandlung nutzt.

Aufgaben, die zuvor auf viele einzelne und unterschiedliche Geräte verteilt waren – darunter beispielsweise die Aufbereitung von speziellen Audio- oder Teletext-Signalen – werden nun alle über das neue Videosystem in Echtzeit direkt ausgeführt. Zweckgebundene Hardware wie Videokreuzschienen, SDI-Kabel, SDI-Dekoder sowie Verteiler-Verstärker in den Technik-Räumen gehören damit der Vergangenheit an. Anstelle von 789 Einzelgeräten, die in 56 großen Server-Racks untergebracht waren, sind es nun nur noch 103 Einzelgeräte, die sich auf 13 Server-Racks verteilen. Zugleich wurden mehrere Kilometer Verbindungskabel eingespart. Rund 2000 Megawattstunden (MWh) spart Vodafone im Jahr über beide Standorte an Strom ein – das entspricht einem Stromverbrauch von etwa 600 Haushalten mit je vier Personen. Durch den redundanten Aufbau der neuen Systeme minimiert Vodafone auch mögliche Ausfallzeiten und verbessert die Verfügbarkeit für die Kunden.

Das neue TV-Netz der Vodafone

Die Modernisierung der TV-Technik ist ein weiterer Baustein, mit dem Vodafone das Kabelnetz für die Zukunft aufstellt und die Stabilität erhöht. Zuletzt hatte Vodafone den in Kerpen angesiedelten Technik-Standort der ehemaligen Unitymedia aufgekauft und hat damit begonnen, den Standort zu einem zentralen Sendezentrum für die Verbreitung der Rundfunk- und TV-Signale im Vodafone-Kabelnetz umzurüsten. Vodafone investiert dazu mehrere Millionen Euro für die Modernisierung der Technik.

Ein Arbeiter in einer Hebebühne installiert oder wartet das Vodafone-Logo an der Fassade eines Bürogebäudes.

Fünf

große Sendezentren betreibt Vodafone zur Verteilung des TV-Signals: in Frankfurt-Rödelheim, in München, in Kerpen bei Köln, in Stuttgart und in Mannheim.

Zur Verbreitung des TV-Signals unterhält Vodafone als größter TV-Anbieter Deutschlands, der 24 Millionen Kabelhaushalte erreicht und mehr als 13 Millionen TV-Kunden hat, in der zweiten Netzebene insgesamt fünf große Sendezentren. Sie stehen in Frankfurt-Rödelheim, in München, in Kerpen bei Köln, in Stuttgart und in Mannheim und verteilen das Fernsehsignal für ganz Deutschland. Die Sendezentren sind ringförmig miteinander verbunden, so dass ein störungsfreier Fernsehempfang auch dann möglich ist, wenn an einem Standort die Technik beeinträchtig sein sollte.

Kabelfernsehen_So kommt das TV-Signal ins Wohnzimmer
Kabelfernsehen: So kommt das TV-Signal ins Wohnzimmer.

Grüne Investitionen: Moderne Netz-Technologien verbessern die Energie-Effizienz

Die Modernisierung der TV-Technik zahlt auf Vodafones GigaGreen-Strategie ein, mit der sich das Unternehmen ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt hat. Im Zuge dessen haben die Vodafone-Unternehmen ab dem 1. Juli 2021 den Netzbetrieb europaweit auf 100 Prozent grünen Strom umgestellt. Bis 2030 möchte die Vodafone Group vollständig klimaneutral wirtschaften, bis 2040 auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette emis­sionsfrei sein.

Die Umstellung auf Grünstrom aus Wind, Sonne und Wasser betrifft nicht nur Mobilfunk- und Festnetze, son­dern die komplette Infrastruktur von Vodafone. Auch Rechenzentren sowie Shops und Büros werden künftig mit Energien aus zertifizierten, erneuerbaren Quellen versorgt.

GigaGreen

Das größte grüne Netz Europas

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Die vielfältigen Initiativen für den Klimaschutz zeigen bereits Wirkung: Trotz stetig steigendem Datenverkehr in den Mobilfunknetzen blieb der Energieverbrauch der Vodafone Group im vergangenen Jahr weitgehend unverändert. Zugleich konnte die Group Treibhausgas Emissionen aus eigener Produktion und eingekaufter Energie um 30 Prozent reduzieren. Möglich macht das eine energieeffizientere Netzwerk-Technik, die Abschal­tung des 3G-Netzes und die Stilllegung von alter Technik im Vodafone-Kernnetz. Auch die Modernisierung der TV-Technik trägt dazu bei.

Geschichte_TV in Deutschland_Eine Zeitreise
Die Geschichte des TV in Deutschland: eine Zeitreise.

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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