SubseaCables_Unterseekabel_Netz
Rückgrat des weltweiten Internets

Unterseekabel

Unterseekabel sind das unsichtbare Rückgrat der globalen Digitalisierung. Sie transportieren rund 97 Prozent des weltweiten Internet-Verkehrs und verbinden Kontinente, Länder und Menschen miteinander. Vodafone betreibt, schützt und entwickelt diese kritische Infrastruktur – für eine vernetzte, sichere und leistungsfähige digitale Gesellschaft in Deutschland, Europa und weltweit.

Unterseekabel sind das Fundament der digitalen Weltwirtschaft und sichern Europas digitale Zukunft – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und gesellschaftlich.

Fabrizio RocchioTechnik-Chef
Fabrizio Rocchio
Eine Million Kilometer unter Wasser

Unser Unterseekabel-Netz

Vodafone betreibt rund 80 Unterseekabel mit einer Gesamtlänge von etwa einer Million Kilometern – und verbindet damit 100 Länder weltweit. Unser Carrier-Services-Team überwacht und steuert dieses Netz rund um die Uhr: von der Atlantikküste bis in den Pazifik, von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer.

Diese Unterseekabel gibt es in Deutschland:

  • Atlantic Crossing-1 (14.000 km): verbindet Sylt mit den Niederlanden, Großbritannien und den USA
  • IOEMA: verbindet Wilhelmshaven mit Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Großbritannien
  • C-Lion 1: verbindet Deutschland und Finnland durch die Ostsee

Europa_Digital
2Africa und Kardesa

Weltweite Konnektivität für neue Märkte

Vodafone ist am 2Africa-Konsortium beteiligt – dem größten Unterseekabel-Projekt der Welt. Das System verbindet drei Kontinente (Europa, Afrika, Asien) und schließt 33 Länder an. 2Africa liefert mehr Internet-Kapazität nach Afrika als alle anderen Unterseekabel zusammen. Vodafone verantwortet mehr Kabel-Landepunkte als jeder andere Eigentümer des Konsortiums.

Im neu gestarteten Kardesa-Projekt verbinden wir künftig Bulgarien, Georgien, die Türkei und die Ukraine durch das Schwarze Meer. Damit stärken wir die digitale Verbindung einer strategisch wichtigen Region.

Wachsende Nachfrage

Warum Unterseekabel immer wichtiger werden

Die Nutzung von 5G, KI, Streaming-Diensten und dem Internet der Dinge lässt den Bedarf an internationaler Übertragungskapazität exponentiell wachsen. Weltweit gibt es rund 600 Unterwasser-Verbindungen – und in den kommenden Jahren werden milliardenschwere Investitionen in neue unterseeische Glasfaserkabel erwartet. Wir wollen diesen Ausbau aktiv mitgestalten.

Sicherheit und Resilienz

Wenn Kabel unter Druck geraten

Unterseekabel sind robust – und dennoch anfällig. Häufig werden Schäden an unterseeischen Glasfaser-Kabeln durch Schiffsanker oder Schleppnetze verursacht. Zunehmend rücken aber auch hybride Bedrohungen in den Fokus: Der Meeresgrund ist zum Schauplatz geopolitischer Spannungen geworden. Zuletzt wurden Unterseekabel im im Roten Meer, zwischen Finnland und Deutschland sowie zwischen Litauen und Schweden beschädigt. Fällt ein einzelnes Kabel aus, leitet das Netz den Datenverkehr in der Regel um. Fallen mehrere Verbindungen gleichzeitig aus, kann das Auswirkungen auf Millionen Nutzende haben.

Glasfaser-Verlegung im Wasser_Chiemsee (3)

Warum Europa seine Unterseekabel besser schützen muss

Wie kann Europa Unterseekabel besser schützen, widerstandsfähiger werden und eigene Unterwasser-Infrastrukturen bauen? 

Teil unserer Netze

Unterseekabel – verbunden mit unseren Netzen

Unsere Unterseekabel-Infrastruktur ist eng verknüpft mit unseren terrestrischen Netzen im Boden und in der Luft: mit Glasfaser und Mobilfunk. Gemeinsam bilden sie ein resilientes Gesamtsystem – das den Datenaustausch zwischen Kontinenten genauso ermöglicht wie die Verbindung zwischen Städten und Menschen.

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