Dialog mit Kommunen
Ein leistungsfähiges Mobilfunk-Netz braucht geeignete Standorte. Diese entstehen dort, wo technische Anforderungen, kommunale Planung und die Interessen der Menschen vor Ort zusammenkommen. Deshalb informieren wir Kommunen frühzeitig, erläutern unsere Vorhaben und prüfen gemeinsam mögliche Lösungen. So schaffen wir die Grundlage für einen Netzausbau, der nachvollziehbar geplant wird und sich in die örtlichen Gegebenheiten einfügt.
Kontakt für Kommunen
Vodafone steht Kommunen für Rückfragen zum Netzausbau zur Verfügung. Vertreter:innen können unsere Clearingstelle ansprechen, wenn es aus ihrer Sicht einen Konflikt bei der Errichtung eines unserer Mobilfunk-Standorte in ihrer Kommune gibt. Unsere Clearingstelle ist ausschließlich für kommunale Vertreter:innen im Rahmen den vereinbarten Themen vorgesehen ist. Alle anderen Anliegen können nicht berücksichtigt oder weitergeleitet werden.
Kommunen erhalten Standortpläne vorab
Vodafone informiert Kommunen frühzeitig über geplante Netzausbau-Maßnahmen. Bevor ein Bauantrag gestellt wird, erhalten Städte und Gemeinden eine Vorabinformation zu geplanten Standorten in ihrem Gebiet. Das gibt lokalen Entscheidungsträger:innen Zeit, Bedenken zu äußern, Rückfragen zu stellen oder eigene Vorschläge einzubringen.
Kommunen können Gegenvorschläge machen
Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist das Alternativstandort-Verfahren: Wenn eine Kommune einen geplanten Standort ablehnt oder alternative Flächen anbieten möchte, kann sie Gegenvorschläge einreichen. Vodafone prüft diese Vorschläge technisch. Erfüllt ein Alternativ-Standort die Versorgungsanforderungen, wird er bevorzugt berücksichtigt. Dieses Verfahren ist in der Mobilfunk-Vereinbarung verbindlich geregelt.
Die Mobilfunk-Vereinbarung
Die Mobilfunk-Vereinbarung wurde zwischen den Mobilfunk-Netzbetreibern – darunter Vodafone – und den kommunalen Spitzenverbänden (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) geschlossen. Sie legt verbindliche Standards für den Informationsaustausch, das Alternativstandort-Verfahren und die Kommunikation fest. Ziel ist eine Beschleunigung des Ausbaus bei gleichzeitig hoher Akzeptanz vor Ort.
Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur
Jede Mobilfunkanlage benötigt vor Inbetriebnahme eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur. Diese Bescheinigung bestätigt, dass die Anlage die gesetzlichen Grenzwerte für elektromagnetische Felder einhält – auf Basis der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung. Die Grenzwerte orientieren sich an den Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) und liegen deutlich unterhalb von Werten, bei denen gesundheitliche Auswirkungen wissenschaftlich belegt sind. Kommunen können die Standortbescheinigungen öffentlich einsehen.
Netzabdeckung & Verfügbarkeit
Vodafone betreibt eines der größten und modernsten Mobilfunk-Netze Europas. Unsere Netzabdeckungskarte zeigt, wo 4G/LTE und 5G in Deutschland ausgebaut sind. Sie bietet einen aktuellen Überblick über die Verfügbarkeit und Qualität der Mobilfunk-Versorgung an jedem Standort. Wir investieren konsequent in den Ausbau unserer Netze, um stabile und schnelle Verbindungen für unsere Kund:innen in der Stadt und auf dem Land zu gewährleisten.
Mobilfunk-Technik verstehen
Funkwellen, Frequenzen, Basisstationen – hinter jedem Mobilfunk-Netz steckt Physik. Wer den technischen Hintergrund kennenlernen möchte, erfährt hier, wie Signale entstehen, übertragen und empfangen werden.
Vom Plan zum Funkmast
Standortsuche, Genehmigung, Bau, Inbetriebnahme – Netzausbau folgt einem strukturierten Prozess. Vodafone plant jeden neuen Standort sorgfältig und mit dem Ziel, schnell und verlässlich Versorgung zu schaffen.


