Red Inside_Mit Leidenschaft voraus – Eva ist unser Spirit Hero des dritten Quartals_12.3.26
Mobilitätsanalyse zur ersten Oktoberfest-Woche

Wiesn-Besucher im Schnitt drei Stunden auf dem Festgelände, mehr Andrang auch an den Wochentagen

  • 'How to Wiesn': Immer mehr Besucher kommen an den Wochentagen
  • 59 Prozent der Tagesgäste reisen mit dem öffentlichen Personennahverkehr an
  • Gäste im Schnitt mehr als drei Stunden auf der Wiesn, ein Drittel bleibt weniger als 60 Minuten
  • An diese Orte zieht es die Gäste nach dem Wiesn-Besuch auf dem Festgelände
  • Auf dem Weg zum Datenrekord: 140 Terabyte an Daten für Social-Media, Fotos & Videos

Das Oktoberfest startet in seine zweite Woche. In den ersten sieben Tagen kamen bei perfektem Wetter nach Angaben der Veranstalter 3,8 Millionen Menschen auf die Wiesn. Die Besucherlenkungskampagne 'How to Wiesn' der Stadt München, die unter anderem für einen Besuch unter der Woche wirbt, könnte zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Gäste beigetragen haben. Hinweise darauf liefert eine exklusive Vodafone-Mobilitätsanalyse auf Basis anonymisierter Mobilfunk-Daten: Sie zeigt, woher die Wiesn-Gäste kamen, zu welchen Zeiten das Festgelände besonders voll war und welche Ziele die Gäste nach ihrem Besuch ansteuerten.

Im Durchschnitt nutzten 59 Prozent der Tagesgäste den öffentlichen Personennahverkehr. 28 Prozent kamen mit dem Auto, sieben Prozent mit dem Fernverkehr. Fünf Prozent erreichten die Wiesn zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Entsprechend spielte die U-Bahn bei der Anreise eine zentrale Rolle: Die Stationen Theresienwiese und Schwanthalerhöhe nutzten an einem stark frequentierten Tag 26 Prozent aller Besucher. Das unterstreicht die Bedeutung der Schiene für die Anreise. Besonders stark genutzt wurden zudem der Nordeingang und der Fußweg zum Hauptbahnhof.

Die meisten Gäste verbrachten mehr als drei Stunden auf dem Festgelände. Zugleich blieb ein Drittel der Gäste gerade einmal zwischen 30 und 60 Minuten. Am höchsten war die Auslastung auf dem Festgelände an Werktagen am Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr. Ab 21 Uhr – zu diesem Zeitpunkt waren im Schnitt täglich noch etwa 100.000 Gäste vor Ort – verließen die meisten Menschen das Gelände.

Auf der Wiesn wird immer öfter auch unter der Woche gefeiert. Das zeigt unsere Analyse der Mobilfunk-Daten in der ersten Oktoberfest-Woche.

Porträt von Michael Reinartz
Michael ReinartzBereichsleiter Innovationen

Besucheraufkommen gleichmäßiger verteilt als im vergangenen Jahr

Der Vodafone-Analyse zufolge lag das Besucheraufkommen an den Wochentagen in der ersten Festwoche teilweise sogar leicht über dem Niveau des Wochenendes. Im vergangenen Jahr erreichten die werktäglichen Besucherzahlen im Durchschnitt dagegen nur rund 60 Prozent des Wochenendniveaus. „Auf der Wiesn wird immer öfter auch unter der Woche gefeiert. Das zeigt unsere Analyse der Mobilfunkdaten in der ersten Festwoche. Die Besucherzahlen waren unter der Woche fast gleich hoch wie am Wochenende – passend zum 'How to Wiesn'-Appell, die Wiesn verstärkt an Werktagen zu besuchen“, sagt Michael Reinartz, Innovationschef bei Vodafone.

Nach der Wiesn geht es weiter in die Stadt, auch weiter entfernte Stadtteile profitieren

Viele Gäste treten von der Theresienwiese nicht direkt den Heimweg an, sondern zogen anschließend weiter in die Münchner Innenstadt. Auch Maxvorstadt, Schwabing, Haidhausen, Giesing und Perlach verzeichneten der Besucherströme-Analyse zufolge während der Wiesn zusätzlichen Zulauf. Selbst in weiter entfernten Orten wie Unterhaching, Pullach und Parsdorf ist an einem typischen Oktoberfesttag deutlich mehr los gewesen als an einem Vergleichstag außerhalb des Oktoberfestzeitraums. 'Die Wiesn wirkt weit über die Theresienwiese hinaus und sorgt für zusätzliches Besucheraufkommen in zahlreichen Stadtteilen und im Münchner Umland', sagt Michael Reinartz.

Ein Fest vor allem für die Bayern

In der ersten Woche war das Oktoberfest vor allem ein Fest für die Menschen aus München und Bayern. Im Durchschnitt besuchten täglich rund 370.000 Menschen aus München und der Umgebung das Festgelände. Rund 29.000 Menschen aus Augsburg kamen in der ersten Woche zur Wiesn. Regensburg folgte mit 8.300 täglichen Besuchern, Ingolstadt mit rund 6.800. Es folgten Besucher aus Fürth mit durchschnittlich 1.900 pro Tag, Bamberg mit 1.700 und Erlangen mit 1.400.

Auch international zog die ersten Wiesn-Tage zahlreiche Menschen an. Die größte internationale Besuchergruppe kommt aus Italien: Im Schnitt waren täglich rund 20.000 Italiener vor Ort. Nach der ersten Woche liegt der Anteil der ausländischen Gäste am Besucheraufkommen bei 22 Prozent.

5G auf dem Oktoberfest
5G auf dem Oktoberfest

Oktoberfest steuert im Vodafone-Netz auf neuen Datenrekord zu

Das Vodafone-Netz auf dem Oktoberfest steuert auf einen neuen Datenrekord zu. Bereits in der ersten Festwoche haben die Besucher mit Fotos, Videos, Social Media, KI und Nachrichten 140 Terabyte Daten (*) übertragen. Das sind 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge ließe sich der diesjährige Oktoberfest-Song 'Gute Laune' des Musik-Duos GroßstadtEngel rund 28 Millionen Mal streamen.

So macht Vodafone Besucher- und Transportströme sichtbar

Im Mobilfunk-Netz entstehen technische Datenpunkte, wenn Mobiltelefone mit Mobilfunk-Zellen kommunizieren – etwa beim Telefonieren oder Surfen. Für die Analyse werden die relevanten Datenpunkte anonymisiert, aggregiert und anschließend statistisch hochgerechnet. Die Auswertung erfolgt ausschließlich für größere Gruppen; Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Aus den aggregierten Daten lassen sich räumliche und zeitliche Bewegungsmuster ableiten. Algorithmen ordnen diese anhand von Geschwindigkeit, Bewegungsverlauf, Streckenführung und typischen Haltepunkten verschiedenen Transportmitteln zu. So können Bahn- und Autofahrten sowie Fußwege auf aggregierter Ebene voneinander unterschieden werden. Mehr dazu: Mobilitätsanalysen mit Vodafone Analytics

(*) Bei einer angenommenen Datenmenge von rund 5 Megabyte pro Stream.

Halbzeitbilanz der Veranstalter

5G auf dem Oktoberfest

Vodafone rüstet das Mobilfunk-Netz für den Besucher-Ansturm auf der Wiesn.

Zum Beitrag

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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