Smart Bikes: Vodafone und Piaggio machen E-Bikes schlau
Alles außer gewöhnlich:

2017 war das Jahr des Internets der Dinge

  • Das IoT-Jahr 2017: Mehr als 62 Millionen Geräte und Maschinen funken bei Vodafone im Internet der Dinge
  • Vom Kuhstall bis zum E-Bike: Vodafone präsentiert die außergewöhnlichsten IoT-Lösungen des Vorjahres
  • Ausblick auf 2018: Das Maschinen-Netz wird die neue Infrastruktur für das Internet der Dinge

Düsseldorf, 2. Januar 2018 – Schon längst nutzen nicht mehr nur Smartphones oder Tablets das Netz von Vodafone: Alleine in 2017 hat der Düsseldorfer Kommunikationskonzern wieder Millionen neue Gegenstände vernetzt. Autos, E-Bikes und sogar Mülleimer funken jetzt im Internet der Dinge. Weltweit vernetzt Vodafone bereits mehr als 62 Millionen Gegenstände. Auch in der Landwirtschaft hilft das Internet der Dinge und rettete etwa schon mehr als fünftausend neugeborenen Kälbern das Leben.

IoT in der Landwirtschaft: Handys für die schwangere Kuh und den blühenden Acker

„Moocall“ nennt sich der mit IoT SIM-Karte ausgestattete Sensor, der am Schwanz der schwangeren Kuh befestigt wird und besondere Bewegungen während der Wehen bemerkt. Steht die Geburt eines Kälbchens unmittelbar bevor, wird der Bauer rechtzeitig alarmiert – per Kurznachricht auf dem Smartphone. Weltweit konnten Bauern und Tierärzte durch frühzeitiges Eingreifen bei der Geburt so schon das Leben von rund 5.000 neugeborenen Kälbern retten. Auch an anderer Stelle ist das Internet der Dinge bereits heute ein willkommener Helfer für moderne Landwirte: Sensoren, die auf Feldern über, auf und unter der Erde angebracht werden, messen Bodenwasserverfügbarkeit, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie den Stickstoffgehalt und ermitteln den perfekten Erntezeitraum. Vernetzt durch Vodafone werden die Daten übertragen, aufbereitet und an das Smartphone des Acker-Besitzers gesendet. So hilft die Lösung Landwirtschaftsverbänden, der Saatgutindustrie und dem verarbeitenden Gewerbe langfristig dabei, die Ernte zu steigern und -ausfälle zu vermeiden.

IoT für unsere liebsten Vierbeiner: Sicherheit für das Haustier

Zusätzliche Sicherheit für Haustiere bringt V-Pet. Ein kleiner Sensor am Halsband des Hundes funkt im Internet der Dinge und verrät dem Besitzer immer, wo sich der Vierbeiner gerade aufhält. Über eine App können Haustier-Besitzer auch Aktivitätsdaten, wie zum Beispiel Schlafinformationen oder den Kalorienverbrauch abrufen, Tiere orten, wenn sie entlaufen sind und werden automatisch benachrichtigt, wenn Bello einen digitalen Zaun überschreitet. Mehr als 5000 Hundebesitzer haben ihre tierischen Freunde bereits mit dem kompakten Helfer ausgestattet.

IoT für Städte, Bahnhöfe und öffentlich Einrichtungen: von der smarten Tonne bis zur vernetzten Müllabfuhr

Das Internet der Dinge hält Städte schadstofffrei und sauber: Im eigenen IoT Future Lab hat Vodafone intelligente Mülleimer entwickelt, die genau wissen, wann sie geleert werden müssen. Über das Internet der Dinge schlagen sie in der Logistikzentrale Alarm, unmittelbar bevor der maximale Füllstand erreicht ist. Die Leerung der smarten Tonne kann so angepasst werden. Schon heute funken auch ganze Fahrzeugflotten der Müllabfuhr im Internet der Dinge. Die Fahrzeugflotten können so effizienter gesteuert und die Fahrzeugrouten optimiert werden.

IoT gegen illegale Malereien: Die Wand, die Sprayer riechen kann

Im IoT Future Lab entwickelte Vodafone die Wand, die illegale Sprayer riechen kann. Der Graffiti-Detektor soll künftig helfen, Sprayer zu stellen, während diese ihr Werk an Garagentoren, Autobahnbrücken oder Zügen verrichten. Dazu erfasst ein Sensor unter anderem die winzigen Farbpartikel und Treibgase der Graffiti-Farbe. Beginnt ein ungebetener Maler mit seinem Werk, schlägt der Sensor Alarm und sendet diesen über Narrowband IoT, das Maschinen-Netz von Vodafone, unmittelbar an eine Zentrale. Von hier aus können Sicherheitskräfte alarmiert werden und zum Einsatz ausrücken. Um Täter abzuschrecken noch bevor sie mit der Malerei beginnen, kann der Sensor zusätzlich direkt vor Ort einen Alarm auslösen.

IoT für den Straßenverkehr: Intelligente E-Bikes legen Langfingern das Handwerk

Mehr als 10 Millionen Autos sind bei Vodafone bereits im Internet der Dinge vernetzt. In diesem Jahr haben Vodafone und ZEG nun auch das intelligente E-Bike entwickelt – und machen Dieben so das Leben schwer. Jeden Tag werden in Deutschland 910 Fahrräder geklaut. Laut polizeilicher Kriminalstatistik schlugen Diebe im Jahr 2016 insgesamt 332.000 Mal zu. Die Premium E-Bikes von Zemo geben automatisch Alarm, wenn sie gestohlen werden und der Dieb mit ihnen aus einem vom Besitzer festgelegten Bereich flüchtet. Möglich machen das eine sicher und fest im Rahmen verbaute IoT-SIM-Karte sowie eine Telematik-App von Vodafone. Über sie kann der Besitzer per Mobilfunk jederzeit mit seinem Fahrrad kommunizieren – und Diebe im Ernstfall genau lokalisieren.

Neu im Jahr 2018: Das Maschinen-Netz verbindet Dinge überall

Das neue Maschinen-Netz von Vodafone wird die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Im Dezember hat der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern dieses neue Netz, speziell für die Vernetzung von Gegenständen, in Düsseldorf aktiviert. Auch in Berlin beginnt aktuell der Ausbau von Narrowband IoT. Hier soll das Maschinen-Netz Anfang Januar funken. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen dann bereits 13 Metropolen Deutschlands an das Maschinen-Netz angebunden sein. Der Deutschlandweite Ausbau wird ab sofort auf LTE 800er Frequenzen vorangetrieben. Das Maschinen-Netz überträgt Daten sogar an Orten, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt: hinter dicken Hauswänden und unter der Erde. Extreme Batterielaufzeiten der Narrowband IoT Sensoren von bis zu zehn Jahren ermöglichen die Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung. Bereits im Februar eröffnete Vodafone in Düsseldorf das IoT Future Lab – und damit das deutschlandweit erste Forschungslabor speziell für Anwendungen im Maschinen-Netz. Hier arbeitet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern seitdem gemeinsam mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette an Lösungen für das Internet der Dinge.

Smart Bikes: Vodafone und Piaggio machen E-Bikes schlau
Smart Bikes: Vodafone und Piaggio machen E-Bikes schlau. © Vodafone
Smarter Müll: Vodafone und DB Systel zeigen den ersten intelligenten Mülleimer
Smarter Müll: Vodafone und DB Systel zeigen den ersten intelligenten Mülleimer. © Vodafone
Vodafone rettet mit Moocall Kälbern das Leben
Vodafone rettet mit Moocall Kälbern das Leben: Handy für schwangere Kühe sorgt für mehr Tierwohl. Seitdem seine trächtigen Rinder mit Moocall ausgestattet sind, schläft Landwirt Phillip Ellerbrock aus Schleswig-Holstein deutlich ruhiger. © Vodafone
Der vernetzte Acker: Jetzt wird die Ernte smart
Treiben die digitale Landwirtschaft voran(von links nach rechts): Michael Reinartz, Director Innovation & Consumer Services Vodafone, Alexis Comar, Gründer Hi-phen, Fabrice Aubertin, Projektleiter Bosch Engineering, Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin BMVI, Artur Auernhammer MdB, Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung Vodafone, Manuel Westphal, MdL, Hubert Soyer Geschäftsführer Regens Wagner Absberg, Albert Strobl, Leiter Müßighof. © Vodafone
Die Wand, die Sprayer riechen kann
Die Wand, die Sprayer riechen kann: Dr. Eric Kuisch, Geschäftsführer Technik der Vodafone GmbH, mit der Alarmanlage 4.0, die Graffiti-Sprayer von illegalen Taten abhalten soll. © Vodafone
Mit V-Auto kann fast jeder sein Fahrzeug ganz einfach per „Plug and play“ zu einem „Smart Car“ machen
Mit V-Auto kann fast jeder sein Fahrzeug ganz einfach per „Plug and play“ zu einem „Smart Car“ machen. © Vodafone
V-Pet ist ein GPS-Tracker für Katzen und Hunde vom Hersteller Kippy
V-Pet: Besitzer können über die App auf dem Smartphone einen digitalen Zaun einrichten. Verlässt das Haustier diesen Bereich, erhält er eine Benachrichtigung aufs Handy. Und mit dem Aktivitäts-Tracker können Herrchen und Frauchen den Schlaf oder Kalorienverbrauch ihres Lieblings überwachen. © Vodafone
Voll vernetzt: Vodafone lässt Autos bald um die Ecke schauen
Vernetzt mobil: Auf der Autobahn in Richtung digitale Zukunft. © Vodafone
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Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz. Dieser bringt Gegenstände und Maschinen in das Internet der Dinge. © Vodafone

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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