- Neue Technologie funkt auch dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt
- Forschung im Erfinderlabor: Vodafone arbeitet an der Zukunft des Internets der Dinge
- Erster Pilotversuch mit Energie-Dienstleister
Düsseldorf, 21. Dezember 2016 – Das Internet der Dinge ist überall: Bis zu 50 Milliarden Geräte werden in Zukunft weltweit miteinander kommunizieren – egal ob Fahrzeuge, Sporttrikots, industrielle Maschinen oder die Wohnungsausstattung. Die digitale Vernetzung nimmt zu und macht das Leben einfacher und komfortabler. Mit Narrowband-IoT gelingt die Vernetzung von Maschinen auch dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern testet die Technologie aktuell in mehreren Pilotprojekten mit Partnern aus verschiedenen Branchen – unter anderem zum Energie-Management in Gebäuden.
Vodafone ist Impulsgeber bei der Erforschung von Narrowband-IoT. Die neue Technologie ermöglicht die zeitgleiche Kommunikation von Milliarden Geräten miteinander. Die dabei anfallenden enormen Datenmengen werden mit Narrowband-IoT energiesparend und sicher übertragen. Die hervorragende Netzabdeckung im Gebäudeinneren ist vorteilhaft für viele Anwendungen in den Bereichen Industrie und Gesundheitswesen sowie Smart Home und Smart Energy. Mit Narrowband-IoT vernetzt Vodafone Maschinen auch dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Hinter Betonwänden, im Keller und in großen Gebäuden.
Die Praxistauglichkeit der Technologie erforscht Vodafone mit verschiedenen Partnern, die ihrerseits Expertise in der Geräte-Kommunikation haben und sie im Feld intensiv nutzen. Dazu zählt nun auch der Energie-Manager Techem, der allein in Deutschland über 20 Millionen Geräte zur Funkerfassung des Wärme- und Wasserverbrauchs installiert hat. Für Techem als Innovationstreiber seiner Branche bietet der Feldtest mit Vodafone die Möglichkeit, in der Praxis zu prüfen, inwieweit Narrowband-IoT neue Ansätze für eine sichere und digitale Datenerfassung bietet.
Gründung eines eigenen Erfinderlabors für die Vernetzung von Milliarden Gegenständen
Im Februar 2017 wird Vodafone in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge eröffnen. Hier werden dann smarte Narrowband-IoT Lösungen getestet und bereit gemacht für den Alltag. Auch dabei setzt der Düsseldorfer Netzbetreiber auf starke Partnerschaften unter anderem mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia sowie den Modulherstellern Telit und u-blox. Auch Chiphersteller wie Intel und Neul sind an der Weiterentwicklung von Narrowband-IoT beteiligt. Erste smarte Lösungen zeigten die Partner bereits auf den Vodafone Innovation Days im Oktober.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
