GO_Vodafone Campus_Logo

Vodafone und Kiwigrid machen die Stromnetze schlau

  • IoT-Systeme stellen Strom stets zu der Zeit und an dem Ort bereit, wo er gebraucht wird
  • Die intelligente Infrastruktur hilft Energie effizienter zu nutzen und Kosten zu sparen
  • Vodafone zeigt die smarte Energiesteuerung auf der E-world

Düsseldorf, 6. Februar 2017 – Der lange Weg des Stroms bis zur Steckdose: Viele private sowie industrielle Kunden beziehen ihre Energie mittlerweile von unterschiedlichen Anbietern oder erzeugen sie direkt selbst. Vodafone und Kiwigrid machen nun gemeinsam die Stromnetze schlau und bringen die Energie dorthin, wo sie gebraucht wird: Dank intelligenter IoT-Systeme wird die Energie, die an unterschiedlichen Orten produziert, eingespeist oder gespeichert wird, smart gesteuert und koordiniert. Zusätzlich können Nutzer die zugeführte Strommenge sowie den Stromverbrauch parallel messen und aufeinander abstimmen. Mit dem Ergebnis: Die Energie wird effizienter genutzt und Kosten werden gesenkt.

Vodafone baut seine IoT-Führungsrolle aus und bündelt seine Expertise mit der führenden Energy-IoT-Plattform Europas: „Unsere hochleistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur und unsere Lösungen für das Internet der Dinge sind die Basis für zukunftssichere Energienetze. In Zusammenarbeit mit unserem Partner Kiwigrid können wir unseren Kunden nun eine Gesamtlösung für den Betrieb intelligenter, dezentraler Energienetze anbieten. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, so Marc Sauter, Head of IoT Commercial & Marketing bei der Vodafone Group. „Wir freuen uns, Vodafone mit unserer schlüsselfertigen und hochsicheren, skalierbaren Plattform für Energy-IoT zu unterstützen“, sagt Dr.-Ing. Carsten Bether, Gründer und Geschäftsführer von Kiwigrid.

Unsere hochleistungsfähige Infrastruktur und unsere Lösungen für das Internet der Dinge sind die Basis für zukunftssichere Energienetze.

Porträt von Marc Sauter
Marc SauterLeiter IoT Vodafone Europa

Auf der diesjährigen Fachmesse E-world vom 07. bis 09. Februar zeigt der Telekommunikationskonzern mit Kiwigrid eine cloud-basierte Energie IoT-Komplettlösung für die automatische, digitale Überwachung und Steuerung dezentraler Energienetze in Privathaushalten. Mit dem System lassen sich zum Beispiel die Solarzellen auf dem heimischen Dach mit energieverbrauchenden Geräten wie der Wärmepumpe für die Heizung im Keller und Systemen zur Stromspeicherung oder auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge verbinden. Die Plattform entscheidet dann über intelligente Analyseverfahren automatisch, ob die produzierte Sonnenenergie direkt vor Ort genutzt, gespeichert oder in das allgemeine Energienetz eingespeist und damit verkauft wird. Daraus ergibt sich für den Haushalt ein idealer Mix, mit dem er seine eigenen Energieverbrauch optimieren und Kosten sparen kann.

Neben dieser Anwendung für den Privathaushalt, bieten die Partner ebenso Energie-Management-Systeme für Unternehmen und die Zulieferindustrie bis hin zu virtuellen Kleinkraftwerken an. Mit dem Angebot richtet sich Vodafone in erster Linie an Versorger, Unternehmen mit eigener Energieerzeugung, Hersteller von Solar-, Windkraft- und BHKW-Anlagen sowie Wohnungsgesellschaften. Die Besucher der E-world finden Vodafone in Halle 7 / Stand 7-330.

Mit rund 45 Millionen mobil vernetzten Geräten, Maschinen und Fahrzeugen weltweit und mehr als 1.400 IoT-Experten ist Vodafone der führende Kommunikationsanbieter im wachstumsstarken Bereich des Internets der Dinge. Konzerne wie Amazon, Audi, Philips und ThyssenKrupp setzen bei der Vernetzung ihrer Produkte auf den Telekommunikationskonzern. Im Automobilbereich ist Vodafone weltweit führender IoT-Anbieter.

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

Autor:in

Themen in diesem Beitrag

Nicht fündig geworden?

Zur Suche