5G Carrier Aggregation
Technik-Upgrade für das 5G-Netz

Carrier Aggregation, Sprachanrufe & Datenzentren: Das erwartet 5G-Nutzer

  • Mehr Tempo: Carrier Aggregation erhöht Geschwindigkeiten im 5G-Netz
  • Klare Telefonie: Sprachanrufe bald auch über 5G
  • Schnellere Laufzeiten: 5G-Datenzentren am Rand des Netzes in Betrieb
  • Weniger Funklöcher: Seit Januar 145 neue Mobilfunk-Standorte aktiviert

Vodafone entwickelt das 5G-Netz weiter, damit Kunden insbesondere in den Städten von höheren Datenraten profitieren. Ab Sommer können Kunden dann erstmals an einigen Standorten auch im 5G-Netz telefonieren. Bislang sind hierzulande ausschließlich Datenservices über 5G möglich. Zugleich reduziert Vodafone weiter Funklöcher.

Datenraten in Mobilfunk-Netzen lassen sich vor allem durch mehr Bandbreite im Frequenzband erhöhen. Doch diese ist begrenzt und verteilt sich auf mehrere unterschiedliche Frequenzbänder. Für den Tempozuwachs bündelt Vodafone deshalb die verfügbaren Frequenzen. Eine Technik, die sich ,5G Carrier Aggregation‘ nennt und einzelne Blöcke aus mehreren Bändern miteinander verwebt. Dadurch entsteht in Summe ein größerer virtueller Frequenzblock, der für mehr Kapazität und höhere Datenraten sorgt. Im 5G-Netz hat Vodafone bislang ausschließlich die Frequenzen 3,5 Gigahertz und 1,8 Gigahertz kombiniert. Durch das neue Technik-Upgrade wird nun auch das Band um 700 MHz berücksichtigt, das für die Flächenversorgung am besten geeignet ist.­ Die neue Beschleunigungstechnologie ist im Vodafone-Netz bereits an mehr als 500 Standorten verfügbar und wird nun nach und nach ausgeweitet. Zu den ersten Smartphones, welche die Beschleunigungstechnologie mit drei Bändern im Vodafone-Netz unterstützen, gehören die Samsung-Modelle S23, S23+, S23 Ultra und das Xiaomi 13.

5G Carrier Aggregation
5G Carrier Aggregation bündelt die Bandbreite im Mobilfunk. Die verschiedenen Frequenzbänder erzielen so eine höhere Kapazität für Kunden.

Tanja Richter, Technik-Chefin von Vodafone: „Wir bauen unser 5G-Netz nicht nur in der Fläche aus. Wir stärken es auch, indem wir neue Technologien ins Netz bringen und so das Potenzial von 5G für unsere Kunden erlebbar machen.“

Vodafone Management: Tanja Richter_CTO
Vodafone Management: Tanja Richter ist als Geschäftsführerin Technik die Netz-Chefin von Vodafone Deutschland.

Telefonie im 5G-Netz ab Sommer an ersten Standorten möglich

Zugleich bereitet Vodafone die nächste Netz-Evolution vor: Ab Sommer wird es auch möglich sein, an ersten Standorten mittels ‚Voice over New Radio‘ (VoNR) Sprachanrufe über das 5G-Netz zu führen. Dabei werden die Sprachsignale in Datenpakete verwandelt und über 5G übertragen. 5G-Telefonie schont den Smartphone-Akku, macht den Verbindungsaufbau schneller und sorgt für klarere Stimmen. Derzeit werden Telefonate noch über das GSM-Netz (2G) oder über das LTE-Netz (4G/VoLTE) abgewickelt, auch wenn das Smartphone mit dem 5G-Netz verbunden ist.

5G-Rechenzentren: kurze Reaktionszeiten dank kurzer Wege

Infografik_Cloud Computing_Multi Access Edge Computing
So werden Mobilfunk-Daten verarbeitet: Cloud Computing vs. Multi Access Edge Computing (MEC).

Weitestgehend abgeschlossen sind nun auch die Modernisierungsarbeiten an den Rechenzentren in Dortmund, Ratingen, München, Berlin und Frankfurt. Sie sind nicht nur leistungsstärker als die bisherigen, durch sie verringern sich vor allem die Wege, die Daten aus dem 5G-Netz ins Internet zurücklegen müssen. Zudem profitieren vor allem Geschäftskunden von der Verlagerung der Datenverarbeitung an den Netzwerk-Rand (‚Edge Computing‘). In beiden Fällen verkürzen sich die Reaktionszeiten deutlich.

Netzausbau schreitet weiter voran

Indes schreitet auch der Ausbau des Mobilfunk-Netzes weiter voran. Seit Anfang Januar hat Vodafone 119 LTE-Stationen und 26 5G-Stationen neu errichtet. In mehr als 500 bestehenden Stationen wurde zudem neue LTE- oder 5G-Technik installiert. Insgesamt hat Vodafone schon 37.000 Antennen mit 5G ausgestattet. Darunter sind 3.400 5G+ Stationen mit rund 10.000 5G+ Antennen.

Netzausbau

in den einzelnen Bundesländern

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Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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