Entertainment-Riesen wie Netflix oder Amazon verändern seit einigen Jahren den Unterhaltungsmarkt. Experten prophezeien deshalb dem klassischen Fernsehen den Untergang. Vodafone Fernseh-Experte Shervin Amiri erklärt warum es keine Revolution des Fernsehens gibt und wie unsere Wohnzimmer zukünftig aussehen werden.
„Fernsehen wird zunehmend unabhängiger von Ort, Zeit und Vertragsbindung“, sagt Shervin Amiri. Er ist der Vodafone Fernseh-Experte und kennt sich genauestens mit aktuellen Trends und Entwicklungen rund um die Flimmerkiste aus. „Obwohl der Konsum von klassisch linearem Fernsehen weiterhin kontinuierlich steigt, wächst mit der Generation „Netflix & Chill“ eine Zielgruppe heran, die Mobilität und zeitliche Unabhängigkeit für selbstverständlich nimmt. Der Markt muss sich dementsprechend anpassen“, erklärt er. Diese Entwicklung wurde vor wenigen Jahren von Experten als Revolution des Fernsehens bezeichnet. Amiri sieht das jedoch anders. Für ihn ist die Entwicklung vielmehr dem Zeitgeist entsprechend. „Es verschieben sich nur die Prioritäten“, erläutert er. „Aktuell konsumiert die Mehrheit klassische LiveTV-Inhalte und komplementiert diese mit Video on Demand und kurzen, mobilen Inhalten. Es ist absehbar, dass dies in den nächsten Jahren genau andersherum sein wird.“ Das moderne Fernsehen wird auch die Qualität und Art der Inhalte verändern. Amiri geht davon aus, dass eine reduzierte Auswahl extrem hochwertiger Inhalte, die heutige Flut von schnellen und billigen Produktionen in den Hintergrund drängen wird. „Aber auch hier gilt: Die Priorität wird sich drehen – hochwertige Serien, Dokus und Filme auf Abruf werden die Hauptspeise und komplementiert durch lineares Fernsehen“, führt der Experte aus.
Nicht nur was wir sehen wird sich ändern, sondern auch wie wir es sehen. Die sich stetig weiterentwickelnde Technik macht vor dem TV-Bereich nicht Halt. „Hochauflösende, kontrastreiche Videos mit extremer Farbtiefe auf großen Bildschirmen und Leinwänden werden uns ohne Brille in eine gefühlte 3D Experience eintauchen lassen“, prophezeit Amiri. „Wir werden uns Fußballspiele und Konzerte mithilfe von Virtual-Reality-Brillen in unsere Wohnzimmer holen“, so der Experte weiter. „Darüber hinaus werden Videoprojektoren eine größere Rolle in Wohnzimmern spielen und den derzeit üblichen Fernseher weitestgehend ablösen.“ Damit meint Amiri insbesondere Kurz-Distanz-Beamer an, die direkt an der Wand stehen oder hängen und ein bis zu zwei Meter breites Bild projizieren können.
Zukünftig wird Künstliche Intelligenz (KI) auch beim Fernsehen eine immer größere Rolle spielen. Laut Forschungen verwenden wir aktuell für die Suche nach Unterhaltungsinhalten 40 Minuten am Tag. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz könnte diese Zeit minimiert werden. Auch das Vodafone eigene Produkt GigaTV, eine agile Cloud Plattform, die auf das Programm von öffentlichen und PayTV- Sendern zugreift, arbeitet mit Künstlicher Intelligenz. „Im Herzen von GigaTV steckt eine sogenannte Recommendation Engine – also ein System, dass das Nutzungsverhalten und Routinen jedes Kunden versteht und personalisierte Empfehlungen entwickelt“, erklärt Amiri den Vorgang.
Und auch der Ort an dem wir fernsehen, also vor allem unser Wohnzimmer, wird sich ändern. „Das Wohnzimmer der Zukunft wird aufgeräumter sein als bislang“, sagt der Fernsehexperte. „Heute schustern sich Menschen ihre TV-Experience mit unterschiedlichsten Geräten und Kabeln zusammen. Ein technischer Obstsalat. Im besten Fall kaschieren sie den Kabelsalat dann mit TV-Möbeln“, beschreibt Amiri die aktuelle Situation. „Künftig werden All in One-Lösungen für mehr Ordnung in den Wohnzimmern sorgen. TV-Geräte oder Projektoren werden die notwendigen Receiver und Lautsprecher an Board haben, sodass Set Top Boxen oder Soundbars überflüssig sein werden.“
Vodafone-Experte Amiri sieht das alles nicht nur als zukünftige Entwicklungen, sondern lebt sie schon selbst. „Mein Wohnzimmer ist in der Tat schon etwas in der Zukunft“, erzählt er. „Ich habe meine GigaTV Box mit Amazon Alexa verbunden und finde Filme und Serien häufig durch einen Zuruf. Einmal habe ich sogar eine Pizza über die Sprachsteuerung von GigaTV bestellt. Das ist dann schon echt abgefahren wenn der Pizzabote 30 Minuten später tatsächlich klingelt“, freut sich der Fernseh-Experte.
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.
Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.
Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.
*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.
