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Vodafone und Ericsson zeigen Live-Betrieb eines 5G-Netzes

  • Weltweit erster Prototyp für 5G Smart Network Edge ermöglicht maschinelle Objekterkennung in Echtzeit
  • 5G steigert Effizienz von Unternehmen und sorgt für industrielle Revolution
  • Kooperation zwischen Vodafone 5G Lab Düsseldorf und Ericsson Eurolab Aachen

Düsseldorf, 30. Juni 2016 – Vodafone und Ericsson haben bei der Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration 5G einen weiteren Meilenstein erreicht: Im Ericsson Eurolab in Aachen wurde der weltweit erste Prototyp eines 5G-Netzes präsentiert und eine erste 5G-Anwendung im Live-Betrieb gezeigt. Gemeinsam mit den Vodafone Innovation Park Labs konnte die maschinelle Objekterkennung in Echtzeit demonstriert werden. Möglich wurde dies durch den Einsatz von Network Slicing sowie der für 5G wichtigen dezentralisierten Cloud-Technologie.

Im Forschungs- und Entwicklungscenter Eurolab in Aachen zeigten Vodafone und Ericsson jetzt live, wie die Maschinenindustrie durch die neue 5G-Technologie noch effizienter wird: Mit 5G können dank der kurzen Antwortzeiten von nur 1 Millisekunde Maschinen in Echtzeit miteinander kommunizieren. In der industriellen Fertigung wird so die Qualitätssicherung durch den Einsatz von einer maschinellen Erkennung von Objekten möglich. Denn die mit Hochgeschwindigkeits-Kameras aufgenommenen Bilder können mit 5G kabellos zur Verarbeitung und Analyse übertragen werden und defekte Bestandteile lassen sich so viel schneller als bislang aussortieren. Zudem wird mit 5G unnötiger Datenverkehr deutlich reduziert, da die Maschinen schneller und exakter arbeiten und weniger Videos über das Netzwerk verschickt werden müssen.

„Innerhalb von nur drei Monaten haben wir einen 5G Smart Network Edge Prototypen durch die Verbindung unserer Labs geschaffen. Die Nutzung der Objekterkennung zeigt beispielhaft, wie 5G die vielfältigen Bedürfnisse zahlreicher weiterer Industriezweige erfüllen wird“, so Sonja Graf, Bereichsleiterin des Vodafone Innovation Parks.

Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ericsson GmbH: „Wir sind hocherfreut darüber, dass die beiden Zukunftslabs von Ericsson und Vodafone bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G kooperieren. Am Beispiel der ersten konkreten Anwendung kann man bereits gut erkennen, wie 5G die Maschinenindustrie effizienter, sicherer und kosteneffektiver machen wird.“

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit über 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht bundesweit 31,5 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G Mobilfunk-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97 Prozent der deutschen Fläche.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit etwa 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.

Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit 2025 ist Vodafone Deutschland in den eigenen Emissionen CO2-neutral*.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT+. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen
www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Gender-Hinweis: Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird häufig nur die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität.

*CO2-neutral bedeutet, dass Vodafone Deutschland seine eigenen Treibhausgasemissionen (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, tCO2e) im Vergleich zum Basisjahr 2020 um mindestens 90% reduziert hat und verbleibende, unvermeidbare Emissionen durch den Erwerb verifizierter CO2-Entfernungszertifikate bilanziell ausgleicht. Diese Definition entspricht den Grundsätzen des SBTi Corporate Net Zero Standards (März 2024). Der Großteil der Reduktion um 90% resultiert aus der Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das Treibhausgasinventar von Vodafone wird gemäß dem GHG-Protokoll für alle globalen Märkte erfasst, von einer unabhängigen Drittpartei extern geprüft und im aktuellen Jahresbericht der Vodafone Group offengelegt. Bei unserer Strategie orientieren wir uns an den Oxford Principles for Net Zero Aligned Carbon Offsetting (revised 2024), einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, um Organisationen dabei zu unterstützen, glaubwürdige, auf Netto-Null ausgerichtete CO2-Kompensationen durchzuführen. Wir setzen dabei ausschließlich auf sog. (CO2) Removals (Oxford Principles: Kategorie IV und V). Diese stellen sicher, dass CO2 mittel- bis langfristig aus der Atmosphäre entfernt wird. Zum Zwecke des bilanziellen Ausgleichs der unvermeidbaren Restemissionen aus dem Geschäftsbetrieb in Deutschland kauft Vodafone jährlich eine entsprechende Menge an CO2-Zertifikaten aus verschiedenen hochwertigen Projekten zur CO2-Entfernung, bspw. in Südafrika und im Vereinigten Königreich, die unter folgenden Standards verifiziert sind: Plan Vivo, Verified Carbon Standard (VCS), Climate, Community & Biodiversity Standards und Global C-Sink. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus naturbasierten Projekten und solchen zur Förderung innovativer technischer Verfahren.

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